Moskauer Patriarch: Feminismus ist gefährlich

12. April 2013 in Weltkirche


Frauen sollten nicht vergessen, dass sie der «Mittelpunkt der Familie» seien. Die Aufgaben einer Frau und Mutter seien nicht «demütigend», sondern «ehrenvoll».


Moskau (kath.net/KNA) Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. (Foto) hat die Frauenrechtsbewegung kritisiert. «Ich halte das Phänomen des sogenannten Feminismus für sehr gefährlich», sagte er laut Kirchenangaben von Dienstagabend. Feministische Organisationen verkündeten eine «Pseudo-Freiheit von Frauen» jenseits von Ehe und Familie.

Diese Ideologie konzentriere sich nicht auf die Erziehung von Kindern, sondern beruhe auf einem weiblichen Selbstverständnis, das oft familiären Werten widerspreche. «Es ist wohl kein Zufall, dass die meisten Wortführerinnen des Feminismus unverheiratete Frauen sind», so das Kirchenoberhaupt bei einer Begegnung mit einer Delegation des orthodoxen Frauenverbandes der Ukraine in Moskau.

Er betonte zugleich, dass Frauen durchaus Karriere in Politik und Wirtschaft machen könnten. In vielen Branchen seien sie heute sehr erfolgreich. Frauen sollten allerdings nicht vergessen, dass sie der «Mittelpunkt der Familie» seien. Die Aufgaben einer Frau und Mutter seien nicht «demütigend», sondern «ehrenvoll».

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Foto Patriarch Kyrill I.: (c) patriarchia.ru


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