
20. Februar 2013 in Weltkirche
Musical-Verfilmung als inspirierendster Spielfilm ausgezeichnet
Los Angeles (kath.net/idea) Die christlichen Oscars sind am 15. Februar in Hollywood verliehen worden. Als inspirierendster Kinofilm erhielt Les Miserables den mit 100.000 US-Dollar (75.000 Euro) dotierten Epiphanias-Preis. Das von der Templeton-Stiftung bereitgestellte Preisgeld wird zu gleichen Teilen unter Produzent, Regisseur, Autoren und Vertrieb aufgeteilt.
Wie der Präsident für Filmmusik und Vertrieb bei der Filmgesellschaft Universal Pictures, Mike Knobloch, bekanntgab, wird das Geld wohltätigen Zwecken zugeführt. Nach seinen Worten ist die Botschaft des Films, Gottes Angesicht in der Liebe zum Nächsten zu erkennen. Les Miserables ist eine britische Verfilmung des gleichnamigen Musicals, das auf dem Roman Die Elenden des französischen Schriftstellers Victor Hugo (1802-1885) basiert. Regie führte Tom Hooper Zu den Hauptdarstellern gehören Hugh Jackman, Russell Crowe und Anne Hathaway (Foto).
Spielshow ist beste Fernsehproduktion
Als beste Fernsehproduktion wurde die US-amerikanische Spielshow The American Bible Challenge (Die amerikanische Bibel-Herausforderung) ausgezeichnet. Sie wird auf dem Kanal GSN (Game Show Network) von dem Komiker Jeff Foxworthy präsentiert. Der Preis ist ebenfalls mit 100.000 US-Dollar dotiert. Verantwortlich für die Verleihung ist das christliche Magazin Movieguide (Filmführer), das regelmäßig Hollywood-Filme auf ihre Familientauglichkeit und Kassenerfolg bewertet. Es wird von der christlichen Film- und Fernsehkommission der USA herausgegeben. Deren Präsident, Ted Baehr (Camarillo/Kalifornien), sagte bei der Gala, seit 1993 dem Jahr der ersten Verleihung der christlichen Oscars habe sich die Zahl der Spielfilme mit christlichen, biblischen, geistlich und moralisch aufbauenden Inhalten verdoppelt. Sie spielten auch regelmäßig mehr Geld ein als Streifen mit Sex und Gewalt.
Les Misérables - Trailer deutsch![]()
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