
18. Februar 2013 in Deutschland
Im "Beichtmobil" des weltweiten katholischen Hilfswerks "Kirche in Not" steht Pater Hermann-Josef Hubka allen Messebesuchern für Gespräche und seelsorglichen Rat zur Verfügung. Katholiken können bei ihm zusätzlich die Beichte ablegen.
München (kath.net/KIN) Das "Beichtmobil" des weltweiten katholischen Hilfswerks "Kirche in Not" ist vom 27. Februar bis 3. März auf der Messe "Reise und Camping 2013" in Essen zu Gast. In dem weltweit einzigartigen "fahrenden Beichtstuhl" steht Pater Hermann-Josef Hubka (Foto) allen Messebesuchern für Gespräche und seelsorglichen Rat zur Verfügung. Katholiken können bei ihm zusätzlich die Beichte ablegen. Pater Hubka ist außerdem ein Experte für Caravans und Camping jahrelang war der Geistliche als Seelsorger im australischen Busch unterwegs.
Bei dem "Beichtmobil" handelt es sich um einen umgebauten VW-Bus, der seit gut sieben Jahren als fahrender Beichtstuhl in Deutschland unterwegs ist. Das Fahrzeug hat noch von Papst Johannes Paul II. den Apostolischen Segen erteilt bekommen. Dieser Segen gilt immer noch für alle Gläubigen, die im "Beichtmobil" Zuspruch und Vergebung suchen.
Das "Beichtmobil" steht ab Dienstag, 27. Februar, in Halle 10 der Messe Essen, Standplatz 10C07.
Mit dem fahrenden Beichtstuhl knüpft "Kirche in Not" an die Tradition der "Kapellenwagen" an. Mit diesen zu fahrenden Kirchen umgebauten LKWs hatte der Gründer des Hilfswerks, Pater Werenfried van Straaten, nach dem Krieg mitgeholfen, die Seelsorge unter den heimatvertriebenen Katholiken sicherzustellen. Später hat "Kirche in Not" mit schwimmenden Kirchen sowohl auf dem Amazonas als auch auf Wolga und Don dafür gesorgt, dass die Kirche in schwer erreichbaren Gebieten zu den Menschen kommen konnte.
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Foto: Das Beichtmobil im Einsatz in der Erfurter Fußgängerzone (c) KIRCHE IN NOT
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