
11. Februar 2013 in Österreich
Die SPÖ-Vorfeldorganisation wollte in Oberösterreich bei Faschingsfeiern mehr "Kreativität bei der Kostümwahl". Medien sprachen von "Pink-Verbot für Prinzessinnen bei Faschingsfesten für Kinder". Ergebnis: es gab so viele Prinzessinnen wie nie zuvor
Linz (kath.net)
"Verkleiden, wie es mir gefällt - nicht nur Prinzessin oder Held". So plakatieren die "Kinderfreunde", eine SPÖ-Vorfeldorganisation, im Januar in Oberösterreich. Man wollte "mehr Offenheit bei Geschlechterrollenzuschreibungen" und wünschte sich mehr Kreativität bei der Kostümwahl. Die Linksgruppierung fand es störend, dass in der Faschingszeit bei Kindern unzählige rosa Prinzessinnen und viele wilde Cowboys und Piraten zu finden sind. Bernd Dobesberger, ein Sprecher der "Kinderfreunde" kritisierte, dass Rollenklischees auch im Fasching fortgeschrieben werden
"Pink-Verbot für Faschings-Prinzessinnen" oder "Pink-Verbot für Prinzessinnen bei Faschingsfesten für Kinder" titelten daraufhin große Tageszeitungen, das BZÖ sprach sogar von einem "Krieg gegen Faschingsprinzessinnen". Fakt ist, dass die Gender-Ideologie bei der SPÖ-Gruppierung offensichtlich von vielen Menschen nicht goutiert wurde. Auf etlichen Faschingsfeiern in Oberösterreich sah man dieses Jahr so viele Prinzessinnen wie nie zuvor wie viele Beobachter feststellten.
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