
5. Februar 2013 in Weltkirche
Katholische Gruppierungen sowie auch Einzelpersonen hatten in den Chips einen Angriff auf die biblische Mutter Jesu gesehen.
London (kath.net/KNA) Aus für «Virgin-Mary»-Chips: Nach Protesten von Katholiken hat die britische Sandwich-Kette «Pret a Manger» eine Kartoffelchips-Sorte mit dem Namen «Jungfrau Maria» aus dem Handel genommen. Katholische Gruppierungen aber auch Einzelpersonen hätten in den Chips einen Angriff auf die biblische Mutter Jesu gesehen, berichtet der britische Sender BBC am Wochenende. Dem Unternehmen zufolge waren die Chips mit würzigem Tomaten-Aroma nach der alkoholfreien Variante des «Bloody-Mary»-Cocktails benannt, der als «Virgin Mary» bekannt ist und unter anderem Tomatensaft und Worcestershiresauce enthält.
Ein Sprecher des Unternehmens sagte, die Beschwerden gegen die Chips seien von «starken Gefühlen» gekennzeichnet gewesen. Daher habe man sich entschieden, schnell zu reagieren und das Produkt vom Markt zu nehmen. Man habe mit der Benennung der Chips niemanden beleidigen oder verletzen wollen. Die bislang unverkauften «Virgin-Mary»-Chips würden Obdachlosenheimen zur Verfügung gestellt, zitiert BBC den Sprecher.
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