
17. Jänner 2013 in Aktuelles
Süditalien: Sobald die Glocken läuten, findet sich der Hund im Kirchenraum ein und lässt sich zwischen den Kirchenbänken und dem Chorraum nieder außer wenn es sehr regnet.
San Donaci (kath.net) Im süditalienischen Städtchen San Donaci (Apulien) geht seit dem Tod seiner Besitzerin ein Schäferhund täglich in die Kirche. Sobald die Glocken läuten, findet sich der 12-jährige "Tommy" (Foto) im Kirchenraum ein und lässt sich zwischen den Kirchenbänken und dem Chorraum nieder, so berichten italienische Medien. Seit sein Frauchen vor etwa zwei Monaten starb, hat er keine Messe verpasst, außer wenn es sehr regnet.
Als seine Besitzerin noch lebte, feierte sie täglich die Heilige Messe mit, während der Deutsche Schäferhund vor der Kirche abwartete. Seit die Trauerfeier für seine Besitzerin in der Kirche stattgefunden hatte, kommt der treue alte Hund regelmäßig in die Kirche, offenbar wartet er auf sein Frauchen.
Tommy nimmt auch an Taufen und Hochzeiten teil. Doch besonders aufmerksam ist er bei Beerdigungen. Pfarrangehörige erzählen, dass er bei der Beerdigung eines Kindes an den weißen Sarg gegangen sei und seine Pfote darauf gelegt habe.
Die Pfarrgemeinde akzeptiert die Anwesenheit des Hundes und füttert ihn und die drei anderen Hunde, welche nach dem Tod der Frau herrenlos zurückgeblieben sind, durch.
Foto: (c) Il Messaggero
© 2013 www.kath.net