Amstettner Kirchenbrände: Kirche bleibt halbes Jahr geschlossen

31. Dezember 2012 in Österreich


Polizei prüft viele Hinweise - Franziskaner-Schulschwestern richten Hilfskonto für Renovation der Klosterkirche ein.


St. Pölten (www.kath.net/ KAP)
Noch keine konkrete Spur gibt es im Fall der Brandstiftung in drei Amstettener Kirchen am vorigen Sonntag. Die Kriminalisten arbeiten derzeit einen Berg von Hinweisen ab, unter den infolge eines Phantombildes überprüften Personen konnte jedoch bislang noch kein Verdächtiger ausgeforscht werden, berichtet der Kurier (Sonntag). Die am stärksten verwüstete Klosterkirche der Franziskaner-Schulschwestern dürfte laut Angaben des Ordens mindestens für ein halbes Jahr geschlossen bleiben.

Am Sonntag vor einer Woche war es in Amstetten zu Brandstiftungen in drei Gotteshäusern - der Klosterkirche, der Stadtpfarrkirche und der Herz-Jesu-Kirche - gekommen. Verletzt wurde niemand, der Schaden ist jedoch besonders in der Klosterkirche groß: Offensichtlich wurde hier der Beichtstuhl angezündet, der ebenso wie fünf Bankreihen abbrannte. In der Stadtpfarrkirche dürfte die Erntedankkrone angezündet worden sein, in der Herz-Jesu-Kirche hat es im Eingangsbereich gebrannt.

Wie Generaloberin Franziska Bruckner von den Amstettener Franziskaner-Schulschwestern gegenüber dem "Kurier" berichtete, soll erst gegen Ende die Schadenshöhe feststehen. Ein bisheriger Gebetsraum im Kloster sei vorübergehend zur Hauskapelle für die 19 Ordensmitglieder umfunktioniert worden, da man befürchte, die Klosterkirche nun für "mindestens ein halbes Jahr" geschlossen halten zu müssen. Für die notwendig gewordenen Renovationen hat der Orden ein Spendenkonto eingerichtet: Volksbank Alpenvorland, BLZ: 43530, Kennwort: Klosterkirche, KNr. 300 4413 0018

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