
13. Dezember 2012 in Chronik
Der bekannte Regisseur Alfred Hitchcock kehrte am Ende seines Lebens zum katholischen Glauben zurück, in dem er aufgewachsen war, erinnert sich ein Priester, der ihn in dieser Phase begleitet hat.
New York (kath.net/CWN/jg)
In einem Artikel im Wall Street Journal erinnert sich P. Mark Henninger SJ an seine Begegnung mit dem Regisseur Alfred Hitchcock (1899-1980) an dessen Lebensende. Hitchcock habe sich für einige Zeit von der Kirche entfernt, sei aber am Ende seines Lebens wieder zum katholischen Glauben zurückgekehrt, in dem er aufgewachsen sei, erinnert sich Henninger.
Er war 1980 von seinem Freund P. Tom Sullivan eingeladen worden, Hitchcock in dessen Haus in Bel Air zu besuchen und dort die heilige Messe zu lesen. Am meisten habe ihn beeindruckt, wie Hitchcock die Tränen gekommen seien, als er die heilige Kommunion empfing, schreibt Henninger.
Der Jesuitenpater hat den Regisseur bis zu seinem Tod noch mehrere Male besucht. Gegen Ende seines Lebens habe sich etwas in Hitchcocks Herz bewegt, schreibt er. Die Besuche bei ihm hätten einen tief empfundenen Wunsch erfüllt.
Hitchcock war als Kind katholischer Eltern in London aufgewachsen und dort Schulen der Salesianer und Jesuiten besucht. Als Regisseur wurde er vor allem für Kriminalfilme bekannt. Sein Film I confess (dt. Ich beichte) handelt von einem katholischen Priester, der unter Mordverdacht gerät, sich aber nicht verteidigen kann, weil der wahre Mörder den Mord bei ihm gebeichtet hat.
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