Bekenntnis zu Jesus Christus als 'Kern des Glaubens'

20. November 2012 in Österreich


Regionalvikar Juza bei der zweiten Katechese in der St. Pöltner Franziskanerkirche


St. Pölten (kath.net/dsp) Als „Kern des Glaubens, an dem sich alles entscheidet“ bezeichnete der Regionalvikar des Opus Dei in Österreich, Ludwig Juza, das Bekenntnis zu Jesus als „Sohn Gottes, Christus und Herr“ bei der zweiten Katechese zum „Jahr des Glaubens“ in der St. Pöltner Franziskanerkirche. Nur das klare Bekenntnis zu seiner Gottheit gebe dem christlichen Bekenntnis das erkennbare Profil und die erforderliche Dynamik“. Als Folge davon sei die Beziehung zu Jesus das Fundament des christlichen Lebens.

Juza wandte sich gegen jede Verkürzung des Christusbekenntnisses und regte – mit den Worten Papst Benedikts XVI. – an, die Grundbotschaft des Evangeliums neu zu entdecken und „den Jesus der Evangelien als den wirklichen Jesus, als den historischen Jesus im eigentlichen Sinn zu sehen“. Dies sei die Basis, um Jesu Sendung und unsere Berufung richtig zu verstehen und auch zu verwirklichen: „Gott sandte seinen Sohn, er wird Mensch, damit wir uns mit Gott vereinen und er darin zum Weg wird.“

So erhalte auch die Menschheit eine entscheidende Bedeutung, wie Juza betonte: „Christus ist dann einer von uns, uns nahe als Modell und Maßstab.“ Durch die Sakramente würden wir mit ihm „eins“, um durch die Teilhabe am königlichen prophetischen und priesterlichen Amt Christi in der Welt zu wirken.

Um in der heutigen Zeit fähig zu werden, die ganze Welt mit dem Geist Christi zu durchdringen, sei es notwendig, die eucharistische Anbetung zu pflegen sowie das Leben Jesu wieder besser kennen zu lernen, „damit er uns Maßstab wird“, so Juza.

Foto Regionalvikar Ludwig Juza: © Diözese St. Pölten


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