
16. November 2012 in Österreich
In Niederösterreich wurde eine ehemalige Trafostation in eine Marienkapelle umgebaut. Eine engagierte Anrainerin machte dies möglich.
Wang (kath.net/jg)
Eine frühere Trafostation in der niederösterreichischen Gemeinde Wang wurde zu einer Marienkapelle umgebaut. Für viele Jahrzehnte hatte sie ein Sägewerk und die umliegenden Häuser mit Strom versorgt. Als sie durch eine neue Trafostation ersetzt wurde, kontaktierte Anna Kogler den Energieversorger EVN. Sie hatte die Idee, aus der alten neben ihrem Haus gelegenen Station eine Marienkapelle zum machen. Die EVN war einverstanden und stellte das Objekt zur Verfügung, berichtet der ORF.
Frau Kogler machte sich daraufhin mit vielen freiwilligen Helfern und der Unterstützung einiger Unternehmen an die Arbeit. Zentrum der Kapelle ist eine mehr als hundert Jahre alte Lourdes-Madonna. Sie war in der Pfarrkirche des nahegelegenen Wieselburg aufgestellt gewesen, bis diese 1952 abgebrannt war. Seither war sie in verschiedenen Bauerhöfen in der Region untergebracht. Nach einer umfassenden Restaurierung steht die 170 cm große Statue jetzt in der neuen Kapelle, berichtet momag, das Mostviertel Magazin.
Dieser Transformator brachte Licht und Energie in die Häuser, heute soll die Nähe und Liebe der Gottesmutter Freude und Hoffnung in die Familien bringen, sagte Josef Kogler bei der Einweihung der Kapelle, die durch Dechant Franz Dammerer und Pfarrer Hans Lagler vorgenommen wurde. Dies berichtet der Pfarrbrief der Pfarre Steinakirchen. Die kleine Kapelle hat mittlerweile sogar einen Eintrag in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia.
© Foto: ORF
© 2012 www.kath.net