
31. Oktober 2012 in Deutschland
Bamberger Erzbischof Schick weiht Oratorium und Altar im Bamberger Heilig-Grab-Kloster
Bamberg (kath.net/bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick (Foto) hat auf den besonderen Wert von Gebet und Betrachtung hingewiesen. Betrachtung der Heiligen Schrift und das persönliche Gebet sind für jeden Christen unabdingbar. Sie sind der Sauerstoff, der dem Glauben das Leben erhält. Ohne Kontemplation gibt es keine Aktion im Christsein und in der Kirche, sagte Erzbischof Schick am Dienstag bei der Weihe des Oratoriums und des Altares im neuen Konventsgebäude der Dominikanerinnen im Heilig-Grab-Kloster.
Er sei sehr dankbar, dass es in Bamberg die Dominikanerinnen gebe, sagte der Bamberger Oberhirte. Sie zeigen durch ihr klausuriertes Leben, dass nichts wichtiger ist in dieser Welt als Gott zu suchen und ihm zu dienen. Sie führen ein kontemplatives Leben, um den zu finden, für den alles aufzugeben sich lohnt, Jesus Christus. Durch ihr Gebet in den Anliegen der Kirche und der Welt sind die Schwestern eine wichtige Hilfe für das Wohl der Menschen und das Heil der Welt.
Erzbischof Schick erinnerte daran, dass der heilige Dominikus neben dem Predigerorden, der das Evangelium verkünden soll, die kontemplative Gemeinschaft der Dominikanerinnen gründete. In ihren Klöstern sollten sich auch die Prediger zurückziehen können, um wieder neu Kraft zu schöpfen. Die Schwestern sollten mit ihrem Gebet die Brüder im pastoralen Dienst unterstützen.
Der Bamberger Erzbischof drückte die Hoffnung aus, dass auch heute Frauen ihre Berufung für ein kontemplatives Leben erkennen und auch die dominikanische Laiengemeinschaft wachse. Ausdrücklich wünschte Erzbischof Schick den Dominikanerinnen Treue und Beharrlichkeit in ihrem so wichtigen Dienst in der Kirche. Er bat sie, ihr kontemplatives Leben mit allen Kräften weiterzuführen, zu beten und Jesus Christus als ihr Ein und Alles zu verehren zum Zeugnis für die Menschen heute.
Foto Erzbischof Schick: (c) Erzbistum Bamberg
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