Björn Engholm schätzt die Goldene Regel

14. Oktober 2012 in Deutschland


«Ich sage immer, was du von anderen erwartest, tue es auch ihnen - und tue es bitte, bevor du von anderen etwas erwartest», sagt der ehemalige SPD-Chef.


Kiel (kath.net/KNA) Björn Engholm (72), früherer SPD-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (siehe Foto), schätzt die sogenannte «Goldene Regel» aus dem Neuen Testament. «Ich sage immer, was du von anderen erwartest, tue es auch ihnen - und tue es bitte, bevor du von anderen etwas erwartest», sagte der Politiker der in Kiel erscheinenden «Evangelischen Zeitung» (Sonntag).

Schon seine Eltern hätten ihm vermittelt, andere zu achten und zu respektieren. Praktisches Vorbild auch für junge Menschen sei hier Jesus, so der Protestant Engholm. «Und wenn man die Wunder als Symbol nimmt, kann man sagen, Menschen, die sich so verhalten, wie Jesus es beschrieben hat, die sind im Stande, im Alltag kleine Wunder zu vollbringen», sagte der frühere Partei-Chef und Kanzlerkandidat der SPD.

Die «Goldene Regel» geht auf das Matthäus-Evangelium, Kapitel 7, Vers 12, zurück: «Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.»

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