UN-Resolution: Traditionelle Werte unterstützen Menschenrechte

13. Oktober 2012 in Aktuelles


Eine Resolution des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen bestätigt die positive Rolle traditioneller Werte für die Verbreitung und den Schutz der Menschenrechte. Die USA und EU-Staaten stimmten gegen die Resolution.


Genf (kath.net/LSN/jg)
Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat eine Resolution verabschiedet, die eine positive Verbindung zwischen traditionellen Werten und Menschenrechten bestätigt. Die Resolution war von Russland eingebracht worden, die Delegationen der USA und die acht im Menschenrechtsrat vertretenen Länder der Europäischen Union stimmten dagegen.

Sie betont die positive Rolle traditioneller Werte für die Verbreitung und dem Schutz der Menschenrechte. Die Menschenrechte leiteten sich von der Würde und vom inhärenten Wert der menschlichen Person ab, erinnert die Resolution an die Erklärung der Menschenrechte. Sie verweist auf die positive Bedeutung der Familie, kleiner Gemeinschaften, der Gesellschaft und der Bildungseinrichtungen für die Verbreitung und den Schutz der Menschenrechte und fordert die Mitgliedsstaaten der UNO dazu auf, „deren Rolle durch entsprechende positive Maßnahmen zu stärken“.

Die im Menschenrechtsrat vertretenen Staaten der Europäischen Union und die USA kritisierten die von Russland bereits 2009 erstmals eingebrachte Resolution. „Traditionelle Werte“ sei ein ungenau definierter Begriff, der dazu verwendet würde, um Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen, Bi- und Homosexuelle und Transgender zu rechtfertigen.

Die Resolution erhielt 25 Stimmen, sieben Staaten enthielten sich. 15 Delegationen stimmten dagegen, darunter die USA, Belgien, Italien, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, die Tschechische Republik und Ungarn.


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