
24. August 2012 in Deutschland
Der höchst anstößige Spruch des Bildes hatte die Kasseler Kirchen empört, sie forderten die Entfernung des Bildes. Der Künstler bat selbst um die Abhängung, er sei von der Blasphemie-Debatte um seine Karikatur genervt gewesen.
Kassel (kath.net/KNA) Eine umstrittene Jesus-Karikatur ist am Donnerstagnachmittag von der Fassade des Kulturbahnhofes in Kassel entfernt worden. Wie der Pressesprecher der «Galerie für Komische Kunst Caricatura», Armin J. Noll, auf Anfrage bestätigte, sei dies auf Wunsch des Künstlers Mario Lars geschehen. Er sei von der Blasphemie-Debatte um seine Karikatur genervt gewesen.
Das Plakat wirbt für die aktuelle Ausstellung in der Kasseler Galerie, kath.net hat berichtet. Auf der großflächigen Karikatur war Jesus am Kreuz zu sehen, über ihm kam eine Sprechblase aus dem Himmel, in der zu lesen war: «Ey... du ... Ich hab deine Mutter gefickt!». Dies hatte die Kasseler Kirchen empört, sie forderten die Entfernung des Bildes.
Wie die «Hessische/Niedersächsische Allgemeine» berichtete, hatte zuvor am Mittwoch ein evangelischer Kasseler Bürger Anzeige gestellt, weil er den Tatbestand der Gotteslästerung erfüllt sah. Der ehemalige Bestatter habe sich dabei auf Paragraf 166 des Strafgesetzbuches berufen, der Blasphemie unter Strafe stellt, wenn sie den öffentlichen Frieden stört.
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