
17. Jänner 2012 in Deutschland
Am vergangenen Wochenende ließ das Bistum die Beschuldigungen gegenüber dem Dompfarrer von Fulda während der Gottesdienste verlesen - Kommt es zu einer Demo für den Dompfarrer von Fulda?
Fulda (kath.net) Die Diskussion rund um die umstrittene (vorläufige) Entfernung des beliebten Dompfarrers von Fulda geht weiter. In den letzten Tagen haben zahlreiche Gläubige ihren Unmut über die Zwangsauszeit für Prälat Peter-Martin Schmidt geäußert. Am vergangenen Wochenende ließ Bischof Algermissen durch einen Vertreter einen Brief verlesen, in dem gleichzeitig verkündet wurde, dass der interne Brief des Bischofs, der teilweise schon vorher der Lokalpresse zugespielt wurde, jetzt "zur Veröffentlichung freigegeben" sei. Im Anschluss an dieses Statement wurde dann im Dom Teilauszüge davon vorgelesen.
Gläubige der Dompfarre berichteten gegenüber KATH.NET, dass der Dompfarrer vorher nicht um Erlaubnis gefragt worden sein soll. Der Betroffene selbst teilte im Rahmen einer Hl. Messe am Sonntag auch mit, dass der Bischof die Pfarrgemeinderatswahl für ungültig erklärt habe, nachdem 38 Personen mit ihrer Unterschrift ein Veto (!) eingelegt hatten.
Betroffen über die bei vielen Gläubigen als willkürliche Aktion des Bistums eingeschätzte Aktion zeigen sich insbesondere Jugendliche. Schmidt hat laut Zeugenaussagen von Gläubigen in den letzten Jahren hunderte Jugendliche betreut und hier auch Jugendliche angesprochen, die nicht aus gläubigen Familienverhältnissen kamen. Wie es in der Dompfarre von Fulda weitergeht, ist unklar. Anscheinend gibt es jetzt von Gläubigen sogar die Überlegung, eine öffentliche Demo für den Dompfarrer zu organisieren
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