
7. Jänner 2012 in Weltkirche
Abgeordnete nähmen sich das Recht, per Mehrheitsentscheid über die Unterschiede zwischen Mann und Frau zu entscheiden. Eine korrekte politische Ordnung anerkenne aber naturrechtliche Grundlagen, die der Gesetzgebung vorausgehen müssen.
Brüssel (kath.net/KNA) Der belgische Bischofskonferenz-Vorsitzende, Erzbischof Andre-Joseph Leonard, hat Kritik am Parlament des Landes geübt. Die Abgeordneten nähmen sich das Recht, per Mehrheitsentscheidung über den Sinn der Sexualität, die Bedeutung des Wortes «Ehe» oder die Unterschiede zwischen Mann und Frau zu entscheiden, zitiert die Zeitung «La Libre» am Freitag aus einem neuen Buch des Erzbischofs von Mechelen-Brüssel.
Leonard rief die Christen dazu auf, sich in der politischen Debatte einzumischen. Eine korrekte politische Ordnung anerkenne, dass es naturrechtliche Grundlagen gebe, die jeder Gesetzgebung vorausgehen müssten.
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