
9. Mai 2011 in Deutschland
Der bekannte "Spiegel"-Redakteur und Schriftsteller Matthias Matussek hat in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus" scharfe Kritik an den Kirchenkritikern Hans Küng und Heiner Geißler geübt
München (kath.net)
Der bekannte "Spiegel"-Redakteur und Schriftsteller Matthias Matussek hat in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus" scharfe Kritik an den Kirchenkritikern Hans Küng und Heiner Geißler geübt. Diese seien "zwei alte, narzisstisch gekränkte Männer, die sich jeweils für den besseren Papst halten. Auf jeden Fall für unfehlbarer".
Matussek möchte auch, dass die katholischen Kirche zur Tradition zurückkehrt. Der Zölibat sei das "stärkste Zeichen" für die "antibürgerliche Gegenwelt". Die "Verweigerung des Koitus" ist heute offenbar die "letzte Todsünde in unserer übersexualisierten Gesellschaft". Kritik übt der Autor auch an der Forderungen nach einer Priesterweihe für Frauen. Es werde "viel Energie verpulvert, um Reformpapiere durch Kirchenräume zu tragen". "Die Deutschen nehmen sich zu wichtig", so Matussek, der außerdem Papst Benedikt lobte, der den "schwersten Job, den diese Erde zu vergeben hat", verrichtet.
Buchtipp:
Das katholische Abenteuer: Eine Provokation. Ein SPIEGEL-Buch
Matthias Matussek
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
20,50 EURO
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