Israel ehrt posthum Jesuiten als Gerechten unter den Völkern

15. Dezember 2010 in Chronik


Der italienische Pater Ghantuz Cubbe rettete während des Zweiten Weltkriegs Juden vor NS-Regime


Jerusalem (kath.net/KAP) Israel hat den italienischen Jesuiten Raffaele de Ghantuz Cubbe (1904-1983), der während des Zweiten Weltkriegs Juden vor dem NS-Regime gerettet hatte, posthum geehrt. Der Botschafter Israels beim Heiligen Stuhl, Mordechay Lewy, überreichte am Dienstag in Rom die Medaille zum "Gerechten unter den Völkern" an dessen Neffen Francesco de Ghantuz Cubbe.

Der italienische Jesuit leitete von 1942 bis nach Kriegsende eine Schule in Frascati, in der er Juden versteckte. Zwei Überlebende waren bei der Verleihung dabei.

Die von der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem vergebene Ehrung als "Gerechter unter den Völkern" ist die höchste Auszeichnung des Landes für Nicht-Juden.

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