Zulehner und seine Freunde rasten aus!

9. Juli 2010 in Österreich


Ist es persönliche Frustration oder nur noch blanker Haß gegen die Kirche? Prof. Zulehner schaltet sogar Inserate gegen die Bischofsernennung im Burgenland - Ein Kath.Net-Kommentar von Christof Zellenberg


Wien (kath.net)
An Ihren Werken sollt Ihr sie erkennen! Was erkennt man dann seit vielen Jahren rund um
Prof. Paul Zulehner? Von der theologischen Fakultät in Wien, deren langjähriger Dekan er war, wanderten Studenten in Scharen zu anderen Hochschulen ab, weil sie "ihren Glauben nicht verlieren wollten".

Eine sogenannte "Pfarrerumfrage", die Zulehner kürzlich durchführte, bringt den nachhaltigen Beweis der manipulativen Fragestellung, die ein vorgefaßtes Ergebnis untermauern soll. Namhafte Pfarrer, wie jener der Augustinerkirche in Wien, gingen sogar an die Öffentlichkeit, um dagegen zu protestieren (kath.net hat berichtet). Zulehner argumentiert in aller Öffentlichkeit permanent, daß die Mehrheit der Befragten für die Abschaffung des Zölibats sei und verschweigt gleichzeitig, daß 80% meinten, auch falls der Zölibat aufgehoben würde, könnten sie sich nicht vorstellen, persönlich nicht mehr zölibatär zu leben.

Zulehner betont immer seine hohe Katholizität, greift aber mit jedem 2. Satz den Papst und die Kirche frontal an. Zuletzt wieder rund um die Bestellung des bisherigen Sekretärs der österreichischen Bischofskonferenz, Ägidius Zsifkovics, nach der er der Kirche über die Medien seine "tiefe Trauer über das Vorgehen in der Diözese Eisenstadt" ausrichten ließ. Den Vogel aber schießt der geweihte Priester Zulehner ab, indem er Inserate mit Trauerflor, ähnlich einer Parte für einen Toten, in österreichischen Medien abdrucken läßt, um gegen die Bestellung des neuen burgenländischen Bischofs zu protestieren.

Zulehner, der selber niemals Pfarrer war, sich aber als Experte für Pastoraltheologie gebärdet, und dessen wissenschaftliche Kompetenz seit Jahren von vielen Seiten immer wieder in Frage gestellt wird, greift damit, nach Pfarrer Wagner aus Windischgarsten, wieder einen aktiven Pfarrer an, der nunmehr seine tatsächliche Erfahrung in ein bischöfliches Amt einbringen soll. Zsifkovics ist, neben seiner Tätigkeit in der Bischofskonferenz auch seit Jahren beliebter Pfarrer von Wulkaprodersdorf. Neben seiner nachweisbaren, fachlichen Kompetenz und Erfahrung bringt er eine weitere, unschätzbare Qualität mit. Bekannterweise ist die Diözese Burgenland dreisprachig, deutsch, ungarisch und kroatisch. Zsifkovics beherrscht diese Sprachen und ist damit prädestiniert, als Bischof aller Burgenländer wirken zu können.

Aber all diese Argumente interessieren den Quertreiber Zulehner einfach nicht. Ohne konkrete Anschuldigungen, wie so oft in seiner Geschichte, schießen seine Nebelkanonen des Mißtrauens, der Vorbehalte und der Kritik wieder aus vollen Rohren, nur um einen beliebten Priester zu diskreditieren, bevor er überhaupt noch seinen bischöflichen Dienst antreten konnte. Wessen Geistes Kind und welchen Charakter derartige Verhaltensmuster aufzeigen, kann sich wohl jeder objektive Beobachter denken.

Zulehner liebt es, mit unbewiesenen Unterstellungen zu arbeiten und scheut sich nicht einmal, die böse Faschismuskeule auszupacken und einen anderen Menschen sogar als Nazi zu diskreditieren, nur weil dieser eine andere Meinung als er selber vertritt.

Der ORF allerdings liebt diesen angeblichen Experten und zahlte gerade EUR 20.000,- für eine nebulose Zulehner-Studie. Und manche Bischöfe scheinen ebenfalls noch nicht begriffen zu haben, daß der Zulehner-Zug längst abgefahren ist und nur mehr aus der Vergangenheit bimmelt. Gerade das ist ja die größte Frustration dieses Herrn, der einer Welt von gestern angehört und keine Zukunft mehr besitzt. Um ihn scharen sich die letzten, kleinen Splittergruppen einer untergegangenen 68er Romantik, so die sogenannte Laieninitiative, die Pfarrerinitiative und die Plattform "Wir sind Kirche" (welche auch immer).

Wer sich die Zeit nimmt, kommt schnell darauf, daß all diese Gruppen große Überschneidungen in den Personen aufweisen und in Wahrheit eine kleine und überalterte Bewegung darstellen, deren Zeit längst abgelaufen ist. Hätten sie nicht manch einflußreichen Medienfreund und vor allem den ORF auf ihrer Seite, würde schon jetzt kein Hahn mehr nach ihnen krähen - denn der hat sich dreimal ausgekräht und sie haben schon alles verleugnet, was zu verleugnen war und langsam wird auch das langweilig.

Neuer Bischof von Eisenstadt - Diskussion im Forum

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Foto: (c) kath.net; Repro; Auszug aus dem Inserat in der heutigen "Presse


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