
10. Jänner 2007 in Aktuelles
Der Marktanteil ist klein, aber christliche Musik ist eine jener wenigen Sparten, die weiter wachsen.
Nashville (www.kath.net / idea) Christliche Musik ist in den USA weiter auf dem Vormarsch. Im vergangenen Jahr wurden annähernd 45 Millionen Einheiten verkauft; das waren 3,4 Prozent mehr als 2005. Fast verdoppelt hat sich die Zahl der Downloads christlicher Musik aus dem Internet: 2005 waren es 597.000, im vorigen Jahr 1,1 Millionen.
Gleichwohl haben die christlichen Produktionen nur einen kleinen Anteil am gesamten US-Musikmarkt, nämlich etwa sechs Prozent. Das geht aus einer Jahresstatistik hervor, die die Gospel Music Association (GMA) in Nashville (Bundessstaat Tennessee) jetzt veröffentlicht hat. Sie wurde mit Hilfe des Marktforschungsunternehmens Nielsen erhoben, die die Verkaufszahlen an Ladenkassen und anderen Verkaufspunkten erfasst.
Der GMA-Vorsitzende John W. Styll führt den Erfolg darauf zurück, dass sich in unsicheren Zeiten mehr und mehr Menschen nach inspirierenden Botschaften sehnten. Zu den erfolgreichsten christlichen Interpreten gehörten Chris Tomlin, Kirk Franklin, Yolanda Adams und die Gruppe Casting Crowns. Nach Angaben des Musikexperten Mark Weber (East Amherst/Bundesstaat New York) sind christliche Musik, Klassik, Soundtracks und Latin die einzigen wachsenden Musiksparten in den USA.
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