Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Luthers deutsche „Katholiken“
  2. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  3. Bischofskonferenz von England und Wales setzt die Sonntagspflicht wieder ein
  4. "Wir sind in den Händen von Ideologen"
  5. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  6. Medien: 6 Millionen Euro Kirchensteuern für „Synodalen Weg“
  7. Ein Generalvikar gibt auf
  8. Das entkernte Christentum
  9. ‚Amoris laetitia’ und der wahre Thomismus
  10. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  11. "Wer den Allerhöchsten zum Freund hat, dem geht solche Kritik am Allerwertesten vorbei."
  12. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“
  13. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  14. Bistum Dresden-Meißen: Kinderwallfahrt ohne heilige Messe
  15. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin

„New York Times“: Einige vorgeburtliche Bluttests liefern meist falsch-positive Ergebnisse

5. Jänner 2022 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Renommierte US-Zeitung deckt Skandal auf: Die positiven Ergebnisse dieser Bluttests sind in etwa 85 % der Fälle falsch, ein positives Testergebnis kann jedoch für das ungeborenes Kind bedeuten, zum Tode verurteilt werden.


Washington D.C. (kath.net/pl) Schwangere Frauen wurden in die Irre geführt, zu glauben, „dass einige Ampullen ihres Blutes, die im ersten Trimester entnommen wurden, es Unternehmen ermöglichen können, schwerwiegende Entwicklungsprobleme in der DNA des Fötus mit bemerkenswerter Genauigkeit zu erkennen.“ Das berichtete die renommierte „New York Times“ am 1. Januar anhand eigener Recherchen, Untersuchungen und Befragungen von Forschern. Die Zeitung macht darauf aufmerksam, dass diese „schwerwiegenden Vorhersagen“, die einige der am häufigsten verwendeten neueren Tests machen, „normalerweise falsch sind“. Die „New York Times“ illustrierte ihren Bericht mit einer schlichten Grafik, die drastisch vor Augen führt, wie viel 85 Prozent falsche Positiv-Diagnosen tatsächlich sind, wenn es um das Leben ungeborener Kinder geht. Außerdem wird im Eingangsbereich des Artikels eine Frau vorgestellt, die eine solche Fehldiagnose aufgrund eines pränatalen Bluttests erhalten hatte. Sie ließ dann weitere Untersuchungen durchführen, die zum Ergebnis kamen, dass ihr ungeborenes Kind gesund sei – das betreffende Kind ist inzwischen sechs Monate alt und ein kerngesundes Baby. Weitere Beispiele konkreter Fehldiagnosen folgen weiter unten im Text, siehe Link zu NYT-Beitrag „When They Warn of Rare Disorders, These Prenatal Tests Are Usually Wrong“ in voller Länge.


Die „New York Times“ kritisiert, dass einige der Unternehmen Bluttests anbieten, ohne Daten zur Leistung zu veröffentlichen oder nur geschönte Daten zu zeigen. Wörtlich erläutert die NYT: „Dies sind nicht die ersten Firmen im Silicon Valley, die versuchen, ein Geschäft mit Bluttests aufzubauen.“ Bezüglich des Screenings auf Downsyndrom seien diese Bluttests einigermaßen treffend (Fehlerquote „nur“ 20 Prozent), durch schneiden die nichtinvasiven Tests „viel schlechter ab, wenn sie nach weniger häufigen Erkrankungen sucht. Die meisten werden durch kleine fehlende Chromosomenstücke verursacht, die als Mikrodeletionen bezeichnet werden. Andere stammen von fehlenden oder zusätzlichen Kopien ganzer Chromosomen. Sie können eine Vielzahl von Symptomen aufweisen, darunter geistige Behinderung, Herzfehler, eine verkürzte Lebenserwartung oder eine hohe Säuglingssterblichkeitsrate.“

Lebensschützer und der Verband der ProLife-Hebammen und –Gynäkologen reagierten auf diesen Bericht mit tiefer Besorgnis, berichtete die „Catholic News Agency“. Jeanne Mancini, Präsidentin des US-amerikanischen „Marsch für das Leben“, sagte gegenüber CNA: „Dass pränatale Tests durchweg falsch sind, fügt dem unrechtmäßigen Druck auf die Eltern, Abtreibungen durchzuführen, eine noch tiefere Tragödie hinzu. Letztendlich ist jedes Leben ein Geschenk und verdient Schutz – unabhängig von einer Behinderung.“ „Eltern, die eine solche Prognose erhalten, während ihr Baby im Mutterleib ist, sollten die notwendige medizinische und andere Unterstützung erhalten, damit sie das Geschenk des Lebens schätzen können, aber meistens werden sie auf diese Weise nicht unterstützt.“

VIDEO:  Predigt Maria Vesperbild - 6. Januar 2022 - Mons. Reichart - Wer sind diese Sterndeuter?

 

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Norbert Sch?necker 6. Jänner 2022 

Das macht die Sache auch nicht mehr schrecklicher

Das ist eine bemerkenswerte Nachricht. Aber die Tatsache, dass dadurch viele gesunde Kinder getötet werden, ist um nichts schrecklicher als die Tatsache, dass viele Kinder wegen einer Krankheit getötet werden.
Trisomie 21 ist für die Eltern anstrengend, aber das Kind selbst leidet wenig bis gar nicht darunter.
Und einen Menschen zu töten, weil er eine verkürzte Lebenserwartung hat, ist geradezu absurd, wenn man ein paar Sekunden darüber nachdenkt.


0
 
 M.Schn-Fl 5. Jänner 2022 
 

Zur Beachtung.

Hier sollte bedacht werden, dass die linksliberale New York Times NICHT zu den Abtreibungsgegnern und Lebensschützern gehört. Im Gegenteil. Um so gewichtiger dieser Bericht.


2
 
 Bessi 5. Jänner 2022 
 

Das Kreuz

Aus denn Kliniken hat man warscheinlich nicht nur wegen kommerz verbannt sondern auch wegen anders gläubigen (Muslime). Ich kannte noch andere Kliniken wo die Kreuze gehangen haben die sieht man dort schon länger nicht mehr.
Der Kommerz ist leider überall auch in denn Familien an erste stelle, das sieht man insbesondere vor Weihnachten aber seit ein Paar jahre auch schon vor Ostern


0
 
 Hausfrau und Mutter 5. Jänner 2022 
 

der Bluttest soll eine Verbesserung sein...

Bereits vor ca. 25 Jahren habe ich von einem bekannten Paar (beide ev., beide nicht praktizierend) erfahren, dass die Fruchtwasseruntersuchung des ersten Kindes Verdacht auf Trisomie ergab. Das Paar zu diesem Zeitpunkt war sehr jung und "man" (=die Ärzte + deren Familien + deren "Freunde") hat empfohlen, abzutreiben, weil sie könnten ja erneut Kinder bekommen. Das Paar konnte sich nicht entscheiden, diese Abtreibung vorzunehmen und gegen alle Empfehlungen, hat das Kind bekommen. DER JUNGE IST OHNE TRISOMIE GEBOREN und auch vollkommen gesund. Also auch die Fruchtwasseruntersuchung hat ein falsches Ergebnis gebracht. Wie viele Paare "man" somit zur Abtreibung geleitet hat???? Dass der Bluttest dermaßen falsch sein kann, höre ich allerdings zum ersten Mal (und bin auch dankbar dafür). Der Bluttest wurde als "bessere" Lösung beim Pränataldiagnostik vorgeschlagen, weil nicht invasiv. Wenn das das Ergebnis ist...

H&M


2
 
 Xaverflo 5. Jänner 2022 
 

Beschämend!

Es ist beschämend. Wer wird der Wissenschaft und Medizin in zehn Jahren denn noch überhaupt vertrauen? Ich komme mehr und mehr zur Einsicht, dass Wissenschaft ohne christliche Nächstenliebe unvernünftig da unvollständig ist. Das Kreuz meinte man aus den Kliniken verbannen zu müssen, den Kommerz hat man reingelassen. Das ist das Ergebnis.


1
 
 SpatzInDerHand 5. Jänner 2022 

Die Sache mit der Abtreibung bei Verdacht auf Behinderung ist eh schon

unglaublich furchtbar und menschenverachtend! Aber DAS ist nochmal eine Steigerung, auf die ich nicht mal in meinen Alpträumen gekommen wäre!


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  3. "Wer den Allerhöchsten zum Freund hat, dem geht solche Kritik am Allerwertesten vorbei."
  4. Ein Generalvikar gibt auf
  5. Luthers deutsche „Katholiken“
  6. Anselm Bilgri, Ex-Mönch des Klosters Andechs, wurde von Papst Franziskus laisiert
  7. Kardinal Zen von lokalen Behörden in Hongkong festgenommen!
  8. Churer Priesterkreis an Bischof: Gilt im Bistum Chur weiterhin die Lehre der Kirche?
  9. Bistum Dresden-Meißen: Kinderwallfahrt ohne heilige Messe
  10. Das entkernte Christentum
  11. Meuser: „Die Kirche in Deutschland ist keine Privatsache ihrer aktuellen Betreiber“
  12. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  13. "Einstellung von Patriarch Kyrill irritiert und erschüttert!"
  14. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  15. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz