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Die 33. Auslandsreise führt Franziskus in den Irak: Videobotschaft

4. März 2021 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Ich sehne mich fieberhaft danach, euch zu sehen. Es ist mir eine Ehre, einer Märtyrer-Kirche zu begegnen


Rom (kath.net) Videobotschaft von Papst Franziskus zum Beginn seiner Apostolischen Reise in den Irak (5. - 8. März 2021).

kath.net veröffentlicht die Videobotschaft von Papst Franziskus anlässlich seiner 33. Apostolischen Auslandsreisen in den Irak (5. - 8. März 2021):

Liebe Brüder und Schwestern im Irak, assalam lakum! [Friede sei mit Euch!]

In wenigen Tagen werde ich endlich bei euch sein! Ich freue mich schon sehr darauf, euch zu begegnen, eure Gesichter zu sehen und euer Land zu besuchen, jene alte und außergewöhnliche Wiege der Zivilisation. Ich komme als Pilger, als bußfertiger Pilger, um den Herrn nach Jahren des Krieges und des Terrorismus um Vergebung und Versöhnung zu bitten, um Trost für die Herzen und um Heilung der Wunden. Und ich komme zu euch als Pilger des Friedens, um wieder und wieder zu sagen: Ihr alle seid Brüder und Schwestern (vgl. Mt 23,8). Ja, ich komme als Pilger des Friedens, der sich nach Geschwisterlichkeit sehnt und beseelt ist von dem Wunsch, miteinander zu beten und einen gemeinsamen Weg zu gehen, auch mit den Brüdern und Schwestern anderer religiöser Traditionen, im Blick auf unseren Vater Abraham, der Muslime, Juden und Christen in einer Familie vereint.


Liebe christliche Brüder und Schwestern, die ihr inmitten schwerster Prüfungen Zeugnis für den Glauben an Jesus abgelegt habt, ich sehne mich fieberhaft danach, euch zu sehen. Es ist mir eine Ehre, einer Märtyrer-Kirche zu begegnen. Danke für euer Zeugnis! Die vielen, zu vielen Märtyrer aus euren Reihen mögen uns helfen, in der demütigen Kraft der Liebe auszuharren. Ihr habt immer noch die Bilder von zerstörten Häusern und entweihten Kirchen vor Augen, und in euren Herzen die Wunden aufgegebener Beziehungen und verlassener Häuser. Ich möchte euch der liebevollen Zuneigung der ganzen Kirche versichern, die euch und dem leidgeprüften Nahen Osten nahe ist und euch ermutigt, nach vorn zu blicken. Lassen wir nicht zu, dass die schrecklichen Leiden, die ihr erlebt habt und die auch mir sehr nahegehen, die Oberhand gewinnen. Geben wir nicht auf angesichts der Ausbreitung des Bösen. Die alten Quellen der Weisheit in euren Landen geben uns eine andere Richtung vor, nämlich so zu handeln wie Abraham, der, obwohl er alles verließ, nie die Hoffnung verlor (vgl. Röm 4,18); und aufgrund seines Gottvertrauens wurde er zum Stammvater einer Nachkommenschaft, die so zahlreich wurde wie die Sterne am Himmel. Liebe Brüder und Schwestern, schauen wir hin zu den Sternen. Dort ist unsere Verheißung.

Liebe Brüder und Schwestern, ich habe in diesen Jahren viel an euch gedacht, an euch, die ihr so viel gelitten, aber nicht aufgegeben habt. An euch Christen, an euch Muslime; an euch Völker, wie etwa das jesidische Volk, die Jesiden, die sehr, sehr gelitten haben; alle Brüder und Schwestern, alle. Nun komme ich in euer gesegnetes und verwundetes Land als Pilger der Hoffnung. Bei euch in Ninive erklang die Prophezeiung des Jona, die den Untergang verhinderte und neue Hoffnung brachte, die Hoffnung auf Gott. Lassen wir uns anstecken von dieser Hoffnung, die uns zum Wiederaufbau und zum Neubeginn ermutigt. Und in diesen schweren Zeiten der Pandemie wollen wir einander helfen, die Geschwisterlichkeit zu stärken, damit wir gemeinsam eine Zukunft des Friedens aufbauen können. Gemeinsam, Brüder und Schwestern jeder religiösen Tradition. Von eurem Land aus machte sich Abraham vor Tausenden von Jahren auf den Weg. Heute liegt es an uns, diesen Weg fortzusetzen, in demselben Geist, indem wir gemeinsam auf den Pfaden des Friedens wandeln! Deshalb rufe ich auf euch alle den Frieden und den Segen des Allerhöchsten herab. Und ich bitte euch alle, dasselbe zu tun wie Abraham: hoffnungsvoll unterwegs zu sein und nie aufzuhören, den Blick auf die Sterne zu richten. Und ich bitte alle, mich im Gebet zu begleiten. Shukran! [Danke!]

 


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Lesermeinungen

 ottokar 5. März 2021 
 

Erst war es: Wir haben alle den gleichen Gott (Abu Dhabi) ,jetzt den gleichen Stammvater Abraham

Sind das nicht Vorzeichen einer Egalisierung der drei monotheistischen Religionen? Dass unser Papst ein Land voller Märtyrer besucht ,das ist wunderbar und hoffentlich tut er das nicht in suizidaler Absicht, um sich unter die Märtyrer einzureihen.Wie dem auch sei, Papst Franziskus sucht mit der nicht unbedingt zutreffenden Feststellung eines gemeinsamen Stammvaters die Sympathie der Muslime im Irak zu gewinnen. Aber wohin soll diese Gleichstellung führen? Werden wir einmal unseren Kindern oder den Glauben suchenden Mitmenschen sagen müssen, es sei egal welcher der drei Religionen du dich zuwendest, Hauptsache du bist und bleibst ein anständiger Mensch.Entspricht das bereits unserem Zeitgeist? Hoffentlich bekennt sich Papst Franziskus einmal eindeutig zur allein seelig machenden Una sancta catholica.


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 lakota 5. März 2021 
 

@Mystery

Das ist schon ganz am Anfang unmöglich - wir fangen mit dem Kreuzzeichen an: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl.Geistes...


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 Mystery 5. März 2021 

Meine persönliche Meinung ist,

dass Christen und Muslime niemals zusammen beten können da ja bereits das Glaubensbekenntnis der Muslime sowas von antichristlich ist. Aber ich lass mich gerne etwas besseres belehren.......


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