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Polen verbietet Tötung von behinderten Kindern

12. Jänner 2018 in Aktuelles, 15 Lesermeinungen
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In Zukunft soll eine Abtreibung auch bei Verdacht auf Behinderung des Kindes verboten werden.


Warschau (kath.net)
In Polen haben am Donnerstag bei einer Abstimmung im Parlament 277 Abgeordnete für ein Gesetz gestimmt, welches die Tötung ungeborener Kinder wegen Verdachts auf Behinderung des Kindes verbietet. Nur 134 Abgeordnete stimmten dagegen. Die polnische Bischofskonferenz zeigte sich über die Annahme des Gesetzes erfreut und erinnerte am Donnerstag in einer Aussendung an die Worte von Papst Franziskus vor einigen Tagen bei seiner Ansprache an die Diplomanten: "Ich denke vor allem an die unschuldigen Kinder, die noch vor ihrer Geburt „weggeworfen“ werden; man will sie zuweilen nicht, nur weil sie krank oder missgebildet sind."



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Lesermeinungen

 Franziska12 17. Jänner 2018 
 

Abtreibung

Nun ja, ich bin auch grundsaetzlich gg. Abtreibung! Es gibt aber gute Gruende, es zu tun! Wenn von vorherein klar ist, dass das Kind zu ewigem Leiden verurteilt ist! Welche liebenden Eltern wuerden einem Kind so ein Leben in Schmerz, Verurteilung von Mitmenschen, etc. zumuten? Apropos, Christen sind ja soo hilfsbereit? Nun ja, ich lebe in einem kath. gepraegten Land! Was ich in Bezug auf Behinderte hier erfahren durfte.... einfach schrecklich. Angefangen von Aussagen wie: Unter Hitler hats das nicht gegeben,... bis zu :für sowas zahlen wir Steuern....
Sagt alles. Diese Aussagen stammen hauptsaechlich von Katholiken!
Schade!
Um auf Polen zurueckzukehren: Polnische Katholiken waren die grausamsten im 2. Weltkrieg bzgl. Judenverfolgung!
Kann man ueberall nachlesen!


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 scheinfrager 15. Jänner 2018 
 

@masca

Es gibt zwei grundsätzliche Optionen, wie ine Gesellschaft vorgehen kann:

1. Man versucht das Töten von ungeborenen behinderten Menschen zu verhindern; das hat die Konsequenz, dass diese Menschen geboren werden, Hilfe brauchen und man dann als Gesellschaft "Gelegenheit" hat, da zu versagen.

Womit einige dieser Menschen dann eventuell leiden und sterben und jeder sieht es und sieht, dass man zu wenig tut.

2. Man versucht alle Behinderten vor der Geburt zu erwischen; gelingt das - siehe Island - dann werden diese Menschen nicht geboren; dann hat man auch keine "Gelegenheit", bei der Hilfe für solche Menschen zu versagen; und niemand sieht irgendein Problem, denn es gibt keine an eine ebbedingten Behinderung leidenden Menschen zu sehen.

Wenn Sie nun eine von beiden Strategien loben müssten, welche wäre das?

Und wenn solche, die die 1. oder die 2. Strategie betreiben, sich vor dem Richter wiederfindet, der das sichtbare und das unsichtbare sieht, wer kann eher auf Gnade hoffen?


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 Ehrmann 13. Jänner 2018 

@masca: es ist richtig - weitere Hilfen wären und sind nötig ABER TÖTEN ERLAUBEN???

Christliche Nächstenliebe bedeutet Helfen, dasmüssen wir alle bedenken und uns danach richten. Vielleicht kann auch eine internationale Aktivität eingeschaltet werden, um ein staatliches Defizit auszugleichen. ABER ein Gesetz, das Töten erlaubt, steht doch auf einem ganz anderen Blatt als amngelndes Hilfe, da werden etwa bei uns Ärzte zur Verantwortung gezogenn, wenn sie nicht ausreichens darauf gedrungen haben, ein behindertes Kind töten zu lassen und müssen dann für die Kosten aufkommen - ein Leben lang (ist vorgekommen!),da werden dann Mütter (intensivf!) zur Abtreibung gedrängt, wenn der Verdacht auf Behinderung besteht _ weil das Leben als Schaden angesehen wird. Da dürfen wir doch Polen beneiden - oder?


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 mirjamvonabelin 12. Jänner 2018 
 

Danke Polen

Papst Johannes Paul II wirkt weiter


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 elisabetta 12. Jänner 2018 
 

In Polen

spielt der Glaube an Gott noch eine entscheidende Rolle - was der EU ganz und gar missfällt. Aber ich bin guter Dinge, dass sich die Polen nichts dreireden und schon gar nichts erzwingen lassen.


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 ottokar 12. Jänner 2018 
 

Hausfrau und Mutter

Wie wunderbar Sie das formulieren!!Als Arzt kenne ich viele Familien, deren leuchtender Stern das behinderte ( z.B. mongolide) Kind ist.Solche Aussagen , aber auch die Aussagen Behinderter selbst,nämlich wieviel Freude sie am Leben und in Ihrem Falle besonders an der hlg.Eucharistie haben, sollten eigentlich über dieselben Presseorgane, die sich so für die Abtreibung einsetzen , verbreitet werden. Lasst uns um viel Kraft und auch Freude für die Eltern beten, die ja zu einem behinderten Kind sagen!


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 maska 12. Jänner 2018 
 

Bravo Poland?

Jeder Mensch, jeder ohne Ausnahme, hat ein Recht auf Leben. Aber das Leben eines Menschen mit Behinderung, das Leben einer Familie mit behinderten Kindern in Polen ist entsetzlich schwer. Keinerlei Hilfe. Jedes Jahr aufs Neue, muss man beweisen, dass die Behinderung nicht auf wunderbare Weise verschwunden ist. Kinder deren Leben man durch Medikamente retten, oder ihren Zustand verbessern kõnnte, bekommen sie nicht ersetzt. Die jetzige Regierung, verbal so Proliferation, ist mitverantwortlich für den Tod von vielen Kindern mit Behinderungen, denen man das rettende Medikament plötzlich nicht mehr zugestand.
Wir haben einen behinderten Sohn, sind engagiert in einer Bewegung für und mit behinderten Menschen. Der Alltag hier ist voller Wiedersprüche. 500 Zloty pro Kind für Jedermann, bringt Wählerstimmen, die spürbare Hilfe für Kranke und behinderte Menschen leider nicht. Das Anerkennen menschlicher Würde ląsstsich nicht Reifetieren, es will vorgelegt sein....


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 PBaldauf 12. Jänner 2018 
 

Erfreulich! Alle Heiligen Patrone Europas, bittet für Schwangere in Not, für den Schutz der ungeborenen Kinder, in Polen, in Europa, weltweit!


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 Hausfrau und Mutter 12. Jänner 2018 
 

Ob dadurch wenigere Abtreibungen stattfinden?

Klar, man kann sich herzlich darüber freuen. Das tue ich auch-gerade weil ich selber ein geistig behindertes Kind habe, der unser Sonnenschein ist.

Allerdings, überall, wo Abtreibungen verboten werden, entstehen Geheimabtreibungen. Frauen suchen auch Möglichkeiten im Ausland, usw.

Ich denke, ich werde mich erst wirklich freuen können, wenn Abtreibungen überall verboten werden (egal ob behindert oder nicht) und wirklich nicht mehr stattfinden werden.

Man kann auch mit einem behinderten Kind sehr viele Freude erleben. Sie können sehr viele Liebe und sehr viele Zuneigung bringen. Mein Kind ist zum Beispiel sehr stark von der Eucharistie angezogen. Es geht gern in die Kirche und im Vergleich zu anderen Kinder benimmt es sich während des Gottesdienstes.

H&M


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 la gioia 12. Jänner 2018 
 

Ich fange an, die Polen zu 'beneiden'...


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 Stefan Fleischer 12. Jänner 2018 

Ein Lichtblick

Auch unsere westliche Welt kann noch lernen, dass eine Gesellschaft, welche das ungeborene Leben nicht schützt, bald einmal auch das geborene Leben nicht mehr zu schützen vermag, dass dann alles Leben, welches „unerwünscht“, „nutzlos“ oder „hinderlich“ etc. sein könnte, den Wirtschafts- und anderen Interessen zum Opfer fallen kann und wird.


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 Magdalena77 12. Jänner 2018 

Ich bin stolz auf die Entwicklung, die zurzeit in Polen vor sich geht: öffentliche Inthronisation Jesu Christi als "König Polens", öffentliche Bußveranstaltungen mit hunderttausenden von Teilnehmern, öffentliche Rosenkranzgebete mit tausenden von Teilnehmern in vielen Städten Polens etc., etc., und nun diese bahnbrechende Entwicklung in der Lebensrechtsfrage. Diese Initiative war zuvor schon mehrmals gescheitert, es gleicht einem Wunder, dass es diesmal geklappt hat. Freilich werden das gewisse Funktionäre in Brüssel und anderswo wiederum zum Anlass nehmen, von einer "besorgniserregenden Entwicklung bzgl. der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit" in Polen zu faseln... Weiter so, Polska!


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 lesa 12. Jänner 2018 

Gott sei Dank!


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 priska 12. Jänner 2018 
 

Auch behinderte haben ein recht auf leben.Danke dem Land Polen.


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 Bialas 12. Jänner 2018 
 

Bravo POLAND.


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