Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?
  2. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  3. 11,2 Milliarden Euro als Ablösesumme für die Kirchen in Deutschland
  4. USA: Demokratin Nancy Pelosi von der Heiligen Eucharistie ausgeschlossen
  5. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  6. Bischofssynode veröffentlicht Zeugnisse homosexueller Paare, die Kinder adoptieren
  7. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  8. „Die Kirche schafft sich ab – für 11 Milliarden“
  9. INSA-Umfrage: Mehrheit der Deutschen kennt das Apostolische Glaubensbekenntnis nicht auswendig
  10. Modehaus Gucci für ‚Recht auf Abtreibung’
  11. Katechismus und Homosexualität – Eine verpasste Chance
  12. Das Moskauer Patriarchat und der Vatikan – Eine Tragödie der Polit-Ökumene
  13. Warum sollte man in der Kirche bleiben?
  14. Putin überlässt ukrainische 'Marienstadt' Mariupol den Islamisten
  15. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung

Kardinal: Heiligsprechung Johannes Paul II. im Herbst möglich

22. März 2013 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Emeritierte Kurienkardinal Jose Saraiva Martins: es gebe in diesen Dingen zwar nie Gewissheit, es sei aber «wahrscheinlich», dass der Wojtyla-Papst im Oktober heiliggesprochen werde.


Lissabon (kath.net/KNA) Der emeritierte Kurienkardinal Jose Saraiva Martins erwartet noch in diesem Jahr die Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II. (1978-2005). Der ehemalige Präfekt der vatikanischen Heiligsprechungskongregation sagte der Lissaboner Boulevardzeitung «Correio da Manha» (Dienstag), es gebe in diesen Dingen zwar nie Gewissheit. Es sei aber «wahrscheinlich», dass der Wojtyla-Papst im Oktober heiliggesprochen werde.

Martins verwies darauf, dass sich dann zum 35. Mal der Beginn des Pontifikats von Johannes Paul II. jähre. Der Pole Karol Wojtyla war am 16. Oktober 1978 zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt worden. Die Prüfung eines angeblichen Heilungswunders auf Fürsprache von Johannes Paul II., das wenige Tage nach dessen Seligsprechung im Mai 2011 erfolgt sein soll, ist laut dem Kardinal in der Endphase. Einige Ärzte hätten bereits bestätigt, dass es keine wissenschaftliche Erklärung für die anhaltende Genesung der erkrankten Person gebe.


Nähere Angaben zu dem Heilungswunder machte Martins nicht. Der Heilig- und Seligsprechungskongregation liegen ihm zufolge Hunderte Berichte über angebliche Heilungswunder auf Fürsprache von Johannes Paul II. vor. Die Anerkennung eines Wunders ist Voraussetzung für eine Heiligsprechung. Es muss nach dessen Seligsprechung vom 1. Mai 2011 geschehen sein.

Seit Ende Dezember wird in Polen darüber spekuliert, dass der Wojtyla-Papst bereits im kommenden Oktober kanonisiert werden könnte. Johannes Paul II. war am 2. April 2005 im Alter von fast 85 Jahren gestorben. Sein 26-jähriges Pontifikat war das zweitlängste der Kirchengeschichte, das Seligsprechungsverfahren das kürzeste der neueren Kirchengeschichte. Die Heilung einer französischen Ordensfrau von der Parkinson-Krankheit war im Juni 2005 als Wunder anerkannt worden.

Die Heiligsprechung ist in der katholischen Kirche eine feierliche Erklärung des Papstes über das vorbildlich christliche Leben eines Menschen und über seine endgültige Aufnahme zu Gott. Nach der Kanonisation im Rahmen eines Gottesdienstes darf die betreffende Person weltweit verehrt werden.

Italienisches Lied über Papst Johannes Paul II., ´Ein Mensch, der aus der Ferne kam´


(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Johannes Paul II.

  1. 13. Mai: vor 105 Jahren das Geheimnis von Fatima
  2. Dziwisz 40 Jahre nach Papst-Attentat: Höre die Schüsse noch immer
  3. Der Papst war unbequem
  4. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  5. Busek: Mit Johannes Paul II. Barrieren in Mitteleuropa überwinden
  6. Lech Walesa: Papst hatte 'riesige Rolle' bei Wende in Polen
  7. Nach Papst Johannes Paul II. benannte Rose vor dem Weißen Haus
  8. Israelischer Botschafter in Polen äußert sich sehr wertschätzend über Papst Johannes Paul II.
  9. Polens Bischöfe feiern Messe im Geburtsort von Johannes Paul II.
  10. Ein Heiliger für unsere Zeiten







Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?
  3. Wenn Jesus gar kein Thema mehr ist
  4. 11,2 Milliarden Euro als Ablösesumme für die Kirchen in Deutschland
  5. Mariupol: Russland entweiht katholisches Kloster und richtet Sitz der russischen Verwaltung ein
  6. Warum sollte man in der Kirche bleiben?
  7. USA: Demokratin Nancy Pelosi von der Heiligen Eucharistie ausgeschlossen
  8. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  9. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  10. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht
  11. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  12. Katechismus und Homosexualität – Eine verpasste Chance
  13. Bischofssynode veröffentlicht Zeugnisse homosexueller Paare, die Kinder adoptieren
  14. Das faszinierende Wunder, das zur Seligsprechung von Pauline Jaricot führt
  15. Putin überlässt ukrainische 'Marienstadt' Mariupol den Islamisten

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz