Kardinal Burke kritisiert Bidens Abtreibungs- und Genderpolitik

2. Februar 2021 in Weltkirche


Die Christen dürfen sich angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen nicht entmutigen lassen. Mit der Gnade Christi sei Veränderung möglich, sagte der Kardinal.


La Crosse (kath.net/jg)

Kardinal Raymond Burke hat in einer Predigt die Politik der Regierung Biden scharf kritisiert. Die Regierung habe angekündigt, die „völlig ungerechte“ Entscheidung des Obersten Gerichtshof gesetzlich zu verankern, welche die Abtreibung auf Verlangen legalisiert habe, sagte Burke am 24. Januar im Heiligtum Unserer Lieben Frau von Guadalupe in La Crosse (US-Bundesstaat Wisconsin).

Sie wolle den Schulen den Unterricht der „unheilvollen Gender-Theorie“ aufzwingen, fuhr Burke fort und drohe denen die Religionsfreiheit zu verweigern, die dem Plan Gottes für die Welt und dem Menschen folgen wollten. Dieser Plan sei in die Natur selbst und in das Herz jedes Menschen eingeschrieben, betonte er.

Es könne scheinen, als ob „der Böse“ mit seinem „Programm der Lügen und des Todes“ erfolgreich sei. In dieser Situation sei die natürliche Reaktion die, sich entmutigen zu lassen. Doch Christus sei mit uns, wenn wir den Kampf annehmen. Mit ihm sei es möglich, unsere Häuser, Nachbarschaften, Nationen und die Welt zu verändern. Niemand wisse, wann Christus in seiner Herrlichkeit wiederkommen werde, aber alle seien aufgerufen, sich jeden Tag dafür bereit zu machen, erinnerte der Kardinal.

 


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