29 Januar 2005, 13:08
Kölner Staatsanwaltschaft: Keine Klage gegen Kardinal Meisner
 
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Antrag von linken Gruppierungen wird abgelehnt - Kein Anhaltspunkt für Volksverhetzung oder Beleidung wegen der Predigt des Kardinals am Epiphanie-Fest

Köln (www.kath.net)
Keine Klage gegen Kardinal Joachim Meisner wegen seiner Predigt am Fest Epiphanie. KATH.NET berichtete.. Die Kölner Staatsanwaltschaft hat am Freitag bekanntgegeben, dass es keine Anhaltspunkte für Volksverhetzung oder Beleidigung gebe. Damit werden die Anzeigen des Kölner Ratsherren Claus Ludwig und der Gruppierung "Gemeinsam gegen Sozialraub" zurückgelegt. Der Kölner Kardinal hatte in der Epiphanie-Predigt wörtlich gesagt:

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"Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen lässt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen lässt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht. Abtreibung und Euthanasie heißen die Folgen dieses anmaßenden Aufbegehrens gegenüber Gott. Das sind nicht soziale Probleme, sondern theologische. Hier kommt das erste Gebot ins Spiel: "Du sollst keine fremden Götter neben mir haben", d.h. du sollst dich nicht selbst zum Gott machen, der sich Verfügungsrecht über seinen eigenen Leib und über das Leben anderer anmaßt. "Das Licht leuchtet in die Finsternis" (Joh 1,5), das ist kein harmloses Geschehen. Entweder nehme ich es auf, dann gehe ich erleuchteter durch die Welt oder ich verschließe mich ihm und werde noch dunkler als bisher."

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