13 März 2004, 12:25
Philippinische Bischöfe unterstützen ‚The Passion of the Christ’
 
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Vorsitzender Erzbischof Capalla: Der Film ist ein "Muss" für Katholiken.
Immer mehr katholische Bischöfe aus den USA und Kanada verteidigen den Film

Manila/New York (www.kath.net)
Die philippinischen Bischöfe unterstützen ausdrücklich den Mel-Gibson-Film „The Passion of the Christ“. Gaudencio Rosales, der Erzbischof von Manila, erklärte nach einer Aufführung gegenüber philippinischen Medien: „Ich denke, dass ich den Film jedem Philippinen, der an das Gute glaubt und die Realität des Bösen akzeptiert, empfehlen kann.“ Fernando Capalla, der Erzbischof von Davao und Vorsitzende der philippinischen Bischofskonferenz, betonte, dass der Film „uns zum Wesentlichen unseres Glaubens zurückbringt, nämlich, dass man sich bewusst wird, dass unsere Sünde der wirkliche Grund für die Schmerzen und die Leiden Christi sind“. Capalla bezeichnete den Film als ein „Muss“, nicht nur Katholiken sondern auch für Muslime.

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USA: Bischöfe verteidigen den Gibson-Film

Auch in den USA und Kanada haben sich neuerlich Bischöfe zu Wort gemeldet, die den Film empfehlen. Bischof Fred Henry aus Calgary (Kanada) betonte in einem Artikel im „Western Catholic Reporter“, dass wir alle am Leiden Christi schuldig geworden sind. Er verwies auf die Szene im Film, in der man im Zusammenhang mit den Nägeln, mit denen Christus ans Kreuz geschlagen wird, auch die Hand von Mel Gibson selbst sieht. „Er wollte damit ausdrücken, dass es seine Sünden sind und die Sünden von uns allen, die für die Kreuzigung verantwortlich sind.“

Nicholas Di Marzio, der Bischof von Brooklyn (New York), betonte in „The Tablet“, der Kirchenzeitung der Diözese Brooklyn, dass der Film eine “kraftvolle spirituelle Botschaft“ enthalte. „Nachdem ich den Film gesehen habe, werde ich den Kreuzweg und die Schmerzhaften Geheimnisse des Rosenkranzes nicht mehr auf dieselbe Weise beten wie vorher. Auch die Passionsgeschichte lese ich jetzt anders.“ Bischof Marzio bezeichnete den Film als ein „visuelles Bild“, das der Vorstellungskraft Materialien für eine fruchtbare Betrachtung der Meditation über das Leiden unseres Herrn gibt.

Foto: (c) ICON

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