10 März 2004, 11:19
Polnischer Ex-Premier Mazowiecki verteidigt 'The Passion'
 
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'The Passion' startet in Polen mit vollen Kinos: Bereits am ersten Wochenende wurden über 340.000 Karten verkauft. Filmstart auch in Griechenland und Portugal
ICON-Production engagiert Bodyguards für Jesus-Darsteller Caviezel

Warschau (www.kath.net / cw)
Der ehemalige polnische Premier Tadeusz Mazowiecki verteidt den Film "The Passion of the Christ". In einem Kommentar in der Online-Ausgabe der "Gazeta Wyborcza" meinte er, der Film habe ihn tief berührt. Es sei legitim, verschiedene Meinungen über den Film zu haben. Es sei jedoch zuviel lesen zu müssen, dass dieser Film ein "Fußballmatch auf Golgota" sei oder eine "Bibel für die Armen im Zeitalter der Computeranimation".

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"In Namen von diesen Armen bitte ich ganz demütig: Lasst uns diesen Film erleben, besonders in der Fastenzeit", sagte Mazowiecki in einem Kommentar. Bei der festlichen Premiere des Films am 1. März im Volkstheater in Warschau erklärte er: "Ich kann über die 'Passion' nicht nur wie über einen Film denken - es ist ein großes Erlebnis."

"The Passion of the Christ" sorgt in Polen für volle Kinos: Seit 5. März läuft der Mel-Gibson-Film mit vorerst 85 Kopien im ganzen Land. In zahlreichen Orten haben Pfarreien aber auch Lehrer Kinobesuche organisiert. Auch in Portugal und Griechenland ist der Film mittlerweile angelaufen.
ICON-Production, die Firma von Mel Gibson, hat seit kurzem Bodyguards für Jesus-Darsteller Jim Caviezel engagiert. Die Firma befürchtet Angriffe auf den Hollywood-Star durch Fanatiker. Caviezel betonte jedoch laut US-Medienberichten, er lasse sich dadurch nicht vom Beruf abbringen.

Foto: (c) ICON

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