Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. Deutscher Geschlechter-Gesetz-Irrsinn - Alle 12 Monate ein 'anderes Geschlecht'
  3. Papst Franziskus will Gänswein offenbar zum Nuntius ernennen
  4. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  5. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  6. Waffen können Frieden schaffen und viele Menschenleben retten!
  7. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  8. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  9. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  10. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  11. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  12. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  13. Deutsche Bischofskonferenz nimmt Bericht zur reproduktiven Selbstbestimmung „mit großer Sorge“ wahr
  14. Polnische Bischofkonferenz ist der Schirmherr des Polnischen „Marsch für das Leben und die Familie“
  15. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas

Das Leben in Christus – die Steine des Todes entfernen

29. März 2020 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


#Angelus: der Christ ist ein Mensch, der als neues Geschöpf in das Leben tritt: ein Geschöpf für das Leben. #covid19: sich wieder als Glieder der einen Menschheitsfamilie erkennen und alle Kriege stoppen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Petersplatz geschlossen, Petersbasilika geschlossen, „lockdown“ Italien geht weiter, 60 Millionen Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen sollen, notwendige Geschäfte und Supermärkte geöffnet, vor denen sich immer größere Schlangen bilden, mit Menschen, die sich in einem peinlichst eingehaltenen Sicherheitsabstand voneinander anstellen. Und: Generalaudienz sowie Angelus aus der Bibliothek der ungenutzten und leeren Papstwohnung – sie vermitteln symbolisch die trostlose Atmosphäre. Insgesamt 170 Mitarbeiter der Kurie wurden auf den Coronavirus getestet, bisher gibt es 6 positive Fälle im Vatikan, die sich in Quarantäne oder im Krankenhaus befinden.

Eine der erkrankten Personen wohnte in der Casa Santa Marta, dem Hotel, in dem auch Papst Franziskus seit 7 Jahren residiert. Dieser weigerte sich, das Hotel zu verlassen und in den bedeutend sichereren apostolischen Palast umzuziehen. Er lebt nun getrennt von den anderen Mitbewohnern des Hotels und isst alleine in seinem Zimmer. Auch beim Papst wurde ein Abstrich gemacht (der zweite). Dessen Ergebnis war negativ.

Franziskus trat also zum vierten Mal nicht ans Fenster, sondern vor die Fernsehkamera, um sich in einem Live-Stream zu melden.

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben«: in seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte der Papst das Tagesevangelium vom fünften Fastensonntag (Joh 11,1-45), das von der Auferweckung des Lazarus berichtet.

In diesem Evangelium berührten wir mit der Hand, dass Gott Leben sei und Leben schenke, aber er nehme das Drama des Todes auf sich. Jesus hätte den Tod seines Freundes Lazarus vermeiden können, aber „er wollte unsere Trauer über den Tod unserer Lieben zu seiner eigenen machen, und vor allem wollte er Gottes Herrschaft über den Tod zeigen“.

Im Evangelium sähen wir, dass der Glaube des Menschen und die Allmacht der Liebe Gottes gesucht werden und sich schließlich begegnen. Wir sähen es im Schrei von Marta und Maria und von uns allen mit ihnen: „Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben“. Und Gottes Antwort ist keine Rede, sondern Jesus: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben“. Das Wort Gottes werde das Leben dorthin birngne, wo der Tod sei.

Auch heute nch wiederhole Jesus zu uns: „Nehmt den Stein weg“. Gott habe uns nicht für das Grab erschaffen, sondern für das Leben. Aber „der Tod ist aus Neid des Teufels in die Welt gekommen“, so das Buch der Weisheit, und Jesus Christus sei gekommen, um uns von seinen Fesseln zu befreien.

Deshalb seien wir aufgerufen, die Steine von allem zu entfernen, was nach Tod schmecke: die Heuchelei, mit der wir den Glauben lebten, sei der Tod. Die zerstörerische Kritik an anderen sei der Tod. Die Beleidigung, die Verleumdung, sei der Tod. Die Marginalisierung der Armen sei der Tod. Der Herr bitte uns, diese Steine aus unseren Herzen zu entfernen, „und dann wird das Leben um uns herum wieder aufblühen“.

Christus „lebt, und wer ihn aufnimmt und an ihm festhält, kommt mit dem Leben in Berührung. Ohne Christus, oder außerhalb von Christus, ist nicht nur das Leben nicht präsent, sondern man fällt auch in den Tod zurück“.

Die Auferstehung des Lazarus sei auch ein Zeichen der Wiedergeburt, die im Gläubigen durch die Taufe stattfinde, mit der vollen Einfügung in das Ostergeheimnis Christi. Durch das Wirken und die Kraft des Heiligen Geistes „ist der Christ ein Mensch, der als neues Geschöpf in das Leben tritt: ein Geschöpf für das Leben“.

Nach dem Angelus erklärte der Papst aus Anlass des Aufrufs des Generalsekretärs der UNO zu einem universalen Waffenstillstand:

„Das gemeinsame Engagement gegen die Pandemie kann dazu führen, dass alle unsere Notwendigkeit erkennen, die brüderlichen Bande als Glieder der einen Menschheitsfamilie zu stärken. Insbesondere sollte sie bei den Führern der Nationen und anderen beteiligten Parteien ein erneutes Engagement zur Überwindung von Rivalitäten anregen. Konflikte werden nicht durch Krieg gelöst! Es ist notwendig, Gegensätze und Kontraste durch Dialog und eine konstruktive Suche nach Frieden zu überwinden“.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 29. März 2020 

Meine persönliche Erfahrung ist es

dass es am leichtesten ist uns zu bemühen, all die Steine, von denen unser Heiliger Vater spricht, zu entfernen, wenn wir dies aus der Beziehung zu Gott heraus tun, aus der Liebe zu ihm, aus Dankbarkeit für all seine Gaben und mit Blick auf unser wahres Heil, das wahre, ewige Leben bei ihm.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  3. Papst Franziskus will Gänswein offenbar zum Nuntius ernennen
  4. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  5. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  6. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  7. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'
  8. Deutscher Geschlechter-Gesetz-Irrsinn - Alle 12 Monate ein 'anderes Geschlecht'
  9. Heiligenkreuz: Gänswein und Koch für Wiederentdeckung des Priestertums
  10. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  11. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  12. Aufbahrung und Beisetzung eines Heiligen Vaters
  13. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  14. Der Teufel sitzt im Detail
  15. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz