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08 September 2019, 08:30
Video zeigt: Vorwürfe gegen Höchstrichter durch Abtreibung motiviert

Christine Blasey Ford warf Brett Kavanaugh vor, er habe versucht sie zu vergewaltigen.
Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Eine Motivation, die Christine Blasey Ford gegen die Ernennung von Brett Kavanaugh zum Richter am Obersten Gerichtshof der USA auftreten ließ, war die Beibehaltung der legalen Abtreibung. Dies geht aus einem Video hervor, das Blasey Fords Anwältin Debra Katz bei einer Konferenz über feministische Rechtstheorie in Baltimore im April 2019 zeigt. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Blasey Ford warf Kavanaugh vor seiner Ernennung 2018 vor, er habe bei einer Party versucht, sie zu vergewaltigen als beide noch in der High School waren. Kavanaugh bestritt die Vorwürfe vehement. Blasey Ford legte ihre Vorwürfe bei einer Anhörung vor dem US-Senat vor. Kavanaugh wurde im Oktober 2018 trotzdem vom Senat als neuer Höchstrichter bestätigt.

Wenn Kavanaugh „das Skalpell bei Roe v. Wade ansetzt, werden wir wissen, wer er ist, wir kennen seinen Charakter und wir wissen was ihn motiviert und das ist wichtig; es ist wichtig, dass wir das wissen und das war ein Teil von Christines (Blasey Ford, Anm.) Motivation“, sagt sie wörtlich.

Blasey Ford hatte stets behauptet, sie trete rein aus staatsbürgerlicher Pflicht gegen Kavanaugh auf. Sie sei der Ansicht, die Senatoren sollten über ihre Vorwürfe informiert sein, bevor sie über die Bestätigung des neuen Höchstrichters abstimmen, sagte sie.

Mit der Entscheidung „Roe v. Wade“ hat der Oberste Gerichtshof 1973 die Abtreibung in allen Bundesstaaten der USA für legal erklärt. Abtreibungsbefürworter befürchten, dass konservative Richter wie Brett Kavanaugh die Entscheidung aufheben könnten.


Link zum Artikel auf LifeNews (englisch) mit Video:

Video Shows Christine Ford’s Lawyer Admitting Abortion Motivated Her False Attacks on Brett Kavanaugh