11 Mai 2019, 11:00
USA: Demokraten verhindern Schutz von Abtreibungsüberlebenden
 
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Laut Umfragen unterstützt eine deutliche Mehrheit der US-Amerikaner die medizinische Versorgung von Babys die ihre Abtreibung überleben.

Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Die Abgeordneten der Demokratischen Partei haben zum mittlerweile 35. Mal eine Abstimmung über den „Born Alive Abortion Survivors Protection Act“ im Repräsentantenhaus verhindert. Der Gesetzesvorschlag sieht vor, dass Babys, die eine Abtreibung überleben, medizinisch versorgt werden müssen.

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Die Politiker der Demokratischen Partei begründeten ihre ablehnende Haltung damit, dass es keine überparteiliche Einigung gebe, den Gesetzesvorschlag zur Abstimmung zu bringen. Die Republikaner haben wiederholt versucht, mit den Demokraten zu einer Einigung über die Abstimmung zu kommen. Bis jetzt ist das nicht gelungen. Seit den Kongresswahlen im Herbst 2018 stellen die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus.

Die Republikanischen Abgeordneten versuchen derzeit, genügend Stimmen für eine so genannte „discharge petition“ zu sammeln. Dies ist eine Petition der Abgeordneten des Repräsentantenhauses, um einen Gesetzesvorschlag zur Abstimmung im Plenum zu bringen. Dazu müssten 218 der 435 Abgeordneten die Petition unterstützen, das wären alle Republikaner und 21 Demokraten.

Umfragen haben gezeigt, dass eine deutliche Mehrheit der US-Amerikaner Spätabtreibungen und Infantizid ablehnt. Eine Umfrage der Lebensschutzorganisation Susan B. Anthony List hat ergeben, dass 77 Prozent der US-Amerikaner die Maßnahmen unterstützen würden, die der „Born-Alive Abortion Survivors Protection Act“ vorsieht. 62 Prozent sind gegen Spätabtreibungen. Die Republikaner hoffen, dass diese Ergebnisse zumindest einige Demokratische Abgeordnete zu einem Umdenken veranlassen.

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