09 Februar 2019, 09:00
Ex-Football-Star kritisiert Liberalisierung der Abtreibung
 
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Ben Watson hat sich wiederholt für den Lebensschutz ausgesprochen. Jetzt hat er die Liberalisierung der Abtreibung in Virginia und New York öffentlich kritisiert.

New Orleans(kath.net/LSN/jg)
Ben Watson (38), ein ehemaliger Star der American Football Profiliga NFL, hat über Twitter die Abtreibungsinitiativen in den Bundesstaaten Virginia und New York kritisiert.

An Ralph Northam, den Gouverneur von Virginia, richtete Watson den Satz: „Kinder im Uterus verdienen gleiche Zuwendung, Gouverneur.“ Northam hatte einen Gesetzesvorschlag unterstützt, der Einschränkungen bei Spätabtreibungen aufheben will und sich zumindest unklar zur Betreuung von Babys ausgesprochen, die eine Abtreibung überleben.

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Um seiner Kritik Nachdruck zu verleihen leitete Watson kritische Stellungnahmen zu Northams Kommentaren weiter.

Ende Januar hatte er den Beschluss des liberalen Abtreibungsgesetzes im Bundesstaat New York bedauert. „Es ist ein trauriger und böser Tag, wenn der Mord unserer Unschuldigsten und Verwundbarsten mit solch überwältigendem Überschwang gefeiert wird. Wir müssten die Gründung von Familien unterstützen und fördern, weil sie für jede Gesellschaft fundamental sind“, schrieb Watson.

Watson hat sich schon mehrmals klar und deutlich öffentlich für den Lebensschutz ausgesprochen. 2018 haben er und seine Frau ein modernes Ultraschallgerät für eine Schwangerschaftsklinik in Maryland gespendet. 2017 ist Watson beim Marsch für das Leben in Washington D.C. aufgetreten. In seiner Ansprache hat er an die Männer appelliert, sich für das Leben der Unschuldigen und ihrer Mütter in Krisensituationen einzusetzen.

Ben Watson ist verheiratet und hat fünf Kinder. 2019 hat der praktizierende Christ seine Karriere nach fast fünfzehn Jahren in der Profiliga NFL (National Football League) beendet.


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