03 Februar 2019, 11:00
LifeSiteNews: Warnung vor Falschmeldungen politisch motiviert?
 
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NewsGuard will Nachrichtenseiten auf ihre Zuverlässigkeit beurteilen. Geschäftsführer Steve Jalsevac verweist auf offensichtliche Fehler bei der Beurteilung von LifeSiteNews.

Toronto (kath.net/LSN/jg)
Steve Jalsevac, Mitgründer und Geschäftsführer von LifeSiteNews (LSN), hat auf seinem Blog zum Vorgehen einer Agentur, die Nachrichtenseiten bewertet, Stellung genommen.

NewsGuard beurteilt Nachrichtenseiten anhand von neun Kriterien. Je nach Ergebnis bekommt die bewertete Seite entweder ein Häkchen auf grünem Grund oder ein Rufzeichen auf rotem Grund. Grün bedeutet, dass die Nachrichtenseite nach Einschätzung von NewsGuard den grundlegenden Standards hinsichtlich Genauigkeit und Verantwortung entspricht.

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Eine Applikation ist für alle gängigen Internetbrowser verfügbar, die alle Nachrichtenlinks auf Suchmaschinen und sozialen Medien mit entsprechenden Bewertungen versieht. Microsoft installiert sie bereits auf allen mobilen Versionen seines Edge-Browsers. Die Nutzer müssen sie nur noch frei schalten.

NewsGuard hat LSN mit einer Warnung versehen, andere konservative Publikationen wie Conservative Review oder The Federalist wurden als glaubwürdig eingestuft, ebenso linksliberale Medien wie die New York Times, die Huffington Post, CNN und die New York Daily News.

Jalsevac verweist dann auf offensichtliche Fehler von NewsGuard bei der Beurteilung von LSN. Die Mitarbeiter der Agentur hätten entweder die Artikel nicht richtig gelesen oder nach politischen Kriterien geurteilt, kritisiert er.

LifeSiteNews habe wiederholt Falschmeldungen von Medien wie CNN, der New York Times oder der Huffington Post aufgedeckt, die von NewsGuard als vertrauenswürdig beschrieben würden.

LSN sei außerdem eines der wenigen Medien gewesen, die von Anfang an korrekt über den Vorfall am Rande des Marsches für das Leben in Washington D.C. berichtet hätten, in welchen die Schüler der Covington Catholic High School verwickelt gewesen seien. Die meisten anderen, von NewsGuard positiv beurteilten Medien hätten hingegen die Falschmeldung verbreitet, erinnert Jalsevac.


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