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15 Januar 2019, 09:30
Eine republikanische Zukunftshoffnung aus West Virginia

Er heißt Caleb Hanna und ist nach den Midterm-Wahlen in den USA mit 19 Jahren der jüngste schwarze Vertreter, der jemals landesweit in ein Landesparlament gewählt wurde. Doch das könnte erst der Beginn einer Karriere sein.

West Virginia (kath.net/rn)
Er heißt Caleb Hanna und ist nach den Midterm-Wahlen in den USA der jüngste schwarze Vertreter, der jemals landesweit in ein Landesparlament gewählt wurde. Caleb (Foto) hatte bereits mit 18 das Ansuchen gestellt, den 44. Distrikt von West Virginia zu vertreten. Caleb, der stolz darauf ist, ein christlicher Konservativer zu sein, schlug vergangenen November mit 19 Jahren parteiintern seinen Gegner klar mit 72,9 Prozent und später die demokratische Herausforderin mit über 60 Prozent der Stimmen. "Ich unterstütze die Pro-Life-Bewegung von West Virginia", betont der bekennende Lebensschützer, der sich durch die Karriere von Barack Obama inspiriert gefühlt habe, auch in die Politik zu gehen. "Ich dachte, dass ich das auch kann." Die Politik von Obama habe allerdings seiner Familie schwer geschadet. "Mein Vater, der in einem Bergwerk gearbeitet hat, wurde entlassen."

Hanna steht zu seinem Glauben, er ist Mitglied einer Baptistenkirche und seit Jahren in der Lebensschutzszene aktiv. Die Demokraten seien mit seinen Wertvorstellung – insbesondere das Recht auf Leben – nicht kompatibel. Möglicherweise wird man Caleb Hanna in einigen Jahren auch auf Bundesebene der Republikaner noch viel mehr hören.