21 Dezember 2018, 09:00
Kardinal Burke: Der Papst muss den McCarrick-Skandal untersuchen!
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Kirche'
Der bekannte US-Kardinal Burke übte auch Kritik am Vatikan-China-Abkommen: "Wie können wir die Auswahl von Priestern in die Hände von Menschen geben, die klar die Kirche zurückgewiesen haben und sogar eine Hass auf die katholische Kirche hatten?"

New York (kath.net)
Der Papst muss den McCarrick-Skandal untersuchen! Dies fordert US-Kardinal Raymond Burke vor einigen Tagen in der bekannten EWTN-TV-Show “The World Over". "Ich bin zutiefst überzeugt, dass die Kirche, um ihrer eigenen Glaubwürdigkeit und vorallem um die Sorge für die Seelen der Menschen willen, den Grund dieser Anschuldigungen untersuchen müsse und angemessene Maßnahmen bei denjenigen anwenden müsse, die diesen Skandal verursacht haben." Die Missbrauchs-Konferenz im Februar im Vatikan müsse keine neuen Dokumente erstellen, weil es hier ja schon ein Protokoll gäbe. "Wir haben das Kirchenrecht. Wir haben dies in der Kirchenddisziplin seit Jahrhunderten, nämlich den korrekten Prozess, wie man mit solchen Anschuldigungen umgeht. Dies müsse nur angewendet werden." Die Frage, die man hier nur beantworten müsse ist, was passierte hier und wer ist dafür verantwortlich. "Wir brauchen keine neuen Dokumente."

Werbung
syrien1


Burke betonte in dem Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen, dass es hier meisten Fällen auch um Homosexualität gehe. "Die Mehrheit dieser Fälle sind homosexuelle Akte, begangen entweder mit jungen Burschen oder mit jungen Seminaristen." Die Frage der Homosexuellenkultur im Klerus müsse daher angesprochen werden. Burke betonte aber, dass er nicht damit sagen möchte, dass alle Homosexuellen sich an Kindern und jungen Erwachsenen vergehen.

Burke übte auch klare Kritik am Vatikan-China-Abkommen und den jüngsten Entwicklungen. "China ist die Religion. Wie können wir die Auswahl von Priestern in die Hände von Menschen geben, die klar die Kirche zurückgewiesen haben und sogar einen Hass auf die katholische Kirche hatten? Wie können wir die Wahl von Bischöfen in diese Hände geben?" Für ihn stehe fest, dass diese Abkommen nur zum Schaden der katholischen Kirche sei.

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!











Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

"Wir werfen Ihnen vor, Ihr geistliches Amt zu missbrauchen!" (157)

Ex-Vatikandiplomat fordert McCarrick zu öffentlicher Reue auf (70)

Wider die verbohrten Ideologen, die harten Herzens verschlossen sind (43)

Marx verleugnet zum wiederholten Mal das Christentum (41)

Erzbistum Bamberg: Stellenausschreibung „m/w/d“ (36)

Strebt die Mehrheit der deutschen Diakone ein Schisma an? (33)

Kroatischer Bischof schoss versehentlich anderen Jäger an (32)

Vatikan plant Bußakt von Bischöfen weltweit zu Missbrauch (26)

Vom „christlichen Abendland“ zu sprechen ist richtig! (26)

'Innerlich über das Gehörte fast ein bissl erschüttert' (24)

Papst löst Kommission 'Ecclesia Dei' auf und regelt Dialog neu (22)

'Wir haben keine Meinungsfreiheit in Deutschland!' (20)

Gay-Propaganda im Linzer Priesterseminar (14)

Gibt es eine katholische Position zur Grenzmauer? (14)

Sternsinger: Kein Platz bei Louis Vuitton in Kitzbühel (14)