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‚Ich bin dein’ – Tuus sum ego: salvum me fac

29. Oktober 2018 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Benedikt XVI. – Licht des Glaubens: Nur das Wort Gottes ist das Fundament der gesamten Wirklichkeit, es steht fest wie der Himmel und mehr als der Himmel, es ist die Realität. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Vom 5. bis zum 26. Oktober 2008 hatte die XII. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode zum Thema „Das Wort Gottes im Leben und in der Sendung der Kirche“ stattgefunden. Dabei handelte es sich um eine intensive und inhaltsreiche Reflexion über das Geheimnis Gottes, der zu uns spricht, das Wort Gottes im Leben der Kirche und das Wort Gottes in der Sendung der Kirche.

Das Besondere: diese Synode über das Geschenk des Wortes Gottes fand unter dem Vorsitz des Mannes statt, der als junger Theologe während des II. Vatikanischen Konzils zur Verfassung der dogmatischen Konstitution „Dei Verbum“ (18. November 1965) über die göttliche Offenbarung seinen wesentlichen Beitrag gegeben hatte. Es ist zweifellos nicht zu viel, wenn man sagt, dass durch das Wirken Joseph Ratzingers der Zugang zur Schrift in der Kirche einen entscheidenden anderen Anfang erfuhr.

Benedikt XVI. veröffentlichte dann am 30. September 2010, dem Gedenktag des heiligen Hieronymus, sein zukunftsweisendes nachsynodales Apostolisches Schreiben „Verbum Domini“: „‚Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Dieses Wort ist das Evangelium, das euch verkündet worden ist’ (1 Petr 1,25; vgl. Jes 40,8). Mit diesem Satz aus dem Ersten Petrusbrief, der die Worte des Propheten Jesaja aufgreift, stehen wir vor dem Geheimnis Gottes, der sich durch das Geschenk seines Wortes mitteilt. Dieses Wort, das in Ewigkeit bleibt, ist in die Zeit eingetreten. Gott hat sein ewiges Wort auf menschliche Weise ausgesprochen; sein Wort »ist Fleisch geworden« (Joh 1,14). Das ist die frohe Botschaft. Das ist die Verkündigung, die durch die Jahrhunderte hindurch bis zu uns in unsere Zeit gelangt“.

Am 6. Oktober 2008 hielt Benedikt XVI. während des Gebets der Terz zu Beginn der ersten Arbeitssitzung der Synode eine Meditation mit großen Teilen in freier Rede. Mit diesen Gedanken begannen die Arbeiten. Sie sollten dann ein steter Bezugspunkt für die Synodenväter bleiben.

„Nur das Wort Gottes ist das Fundament der gesamten Wirklichkeit, es steht fest wie der Himmel und mehr als der Himmel, es ist die Realität. Folglich müssen wir unseren Begriff des Realismus ändern. Realist ist der, der im Wort Gottes, dieser scheinbar so gebrechlichen Realität, das Fundament von allem erkennt. Realist ist derjenige, der sein Leben auf dieses Fundament baut, das ewig bleibt. Und so laden uns diese ersten Verse des Psalms ein zu entdecken, was Realität ist und so das Fundament unseres Lebens zu finden, die Art und Weise unser Leben aufzubauen.“

„»Tuus sum ego: salvum me fac«. Der italienische Text übersetzt: »Ich bin dein«. Das Wort Gottes ist wie eine Leiter, auf der wir hinaufsteigen und mit Christus auch in die Tiefen seiner Liebe hinabsteigen können. Es ist eine Leiter, um zum göttlichen Wort in den Worten zu gelangen. Das göttliche Wort hat ein Antlitz, es ist eine Person, Christus. Noch bevor wir sagen können: »Ich bin dein«, hat Er schon zu uns gesagt: »Ich bin dein«. Der Hebräerbrief sagt mit den Worten aus Psalm 40: »Einen Leib hast du mir bereitet… Da sagte ich: Ja, ich komme«. Der Herr ließ sich für sein Kommen einen Leib bereiten. Mit seiner Menschwerdung hat er gesagt: Ich bin dein. In der heiligen Eucharistie sagt er immer wieder von neuem: Ich bin dein; damit wir antworten können: Herr, ich bin dein. Auf dem Weg des göttlichen Wortes – indem wir in das Geheimnis seiner Menschwerdung, seines Mit-uns- Seins eintreten – wollen wir uns das Sein Jesu aneignen, wollen wir uns unserer Existenz entledigen, indem wir uns Ihm schenken, der sich uns geschenkt hat.



Meditation von Papst Benedikt XVI. während der ersten Arbeitssitzung der XII. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode, die unter dem Thema stand: „Das Wort Gottes im Leben und in der Sendung der Kirche“, 6. Oktober 2008:

Liebe Brüder im Bischofsamt,
liebe Brüder und Schwestern!

Zu Beginn unserer Synode legt uns das Stundengebet einen Abschnitt aus Psalm 119 über das Wort Gottes vor: einen Lobgesang auf sein Wort, Ausdruck der Freude Israels darüber, es kennen zu dürfen und in diesem Wort den Willen und das Antlitz Gottes erkennen zu können. Ich möchte mit euch einige Verse dieses Psalms betrachten.

Er beginnt mit den Worten: »In aeternum, Domine, verbum tuum constitutum est in caelo… firmasti terram, et permanet«. Es ist die Rede von der Festigkeit des Wortes Gottes. Es steht fest, es ist die wahre Realität, auf der man sein Leben aufbauen kann. Erinnern wir uns an die Worte Jesu, die dieses Psalmwort weiterführen: »Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.« Menschlich gesehen ist das Wort, unser menschliches Wort, gleichsam ein Nichts in der Wirklichkeit, ein Hauch. Kaum ausgesprochen, verschwindet es. Es scheint nichts zu sein. Und doch hat das menschliche Wort eine unglaubliche Macht. Es sind die Worte, die Geschichte machen, die Worte verleihen den Gedanken Ausdruck, den Gedanken, aus denen das Wort kommt. Es ist das Wort, das die Geschichte, die Wirklichkeit formt.

Noch mehr ist das Wort Gottes das Fundament von allem, es ist die wahre Wirklichkeit. Und wenn wir realistisch sein wollen, müssen wir mit genau dieser Wirklichkeit rechnen. Wir müssen uns von der Vorstellung lösen, daß die Materie, die konkreten Dinge, die wir anfassen können, die solideste, sicherste Realität sind. Am Ende der Bergpredigt spricht der Herr von den zwei Möglichkeiten, das Haus des eigenen Leben zu bauen: auf Sand oder auf Felsen. Auf Sand baut derjenige, der nur auf die sichtbaren und greifbaren Dinge baut, auf den Erfolg, die Karriere, das Geld. Scheinbar ist dies die wahre Wirklichkeit. Aber dies alles wird eines Tages vorbei sein. Wir sehen das jetzt beim Zusammenbruch der großen Banken: diese Gelder verschwinden, sie sind nichts. Und so sind all diese Dinge – die als die wahre Wirklichkeit erscheinen, auf die man sich verlassen kann – zweitrangige Wirklichkeiten

Wer sein Leben auf diese Wirklichkeiten baut, auf das Materielle, den Erfolg, alles, was glänzt, der baut auf Sand. Nur das Wort Gottes ist das Fundament der gesamten Wirklichkeit, es steht fest wie der Himmel und mehr als der Himmel, es ist die Realität. Folglich müssen wir unseren Begriff des Realismus ändern. Realist ist der, der im Wort Gottes, dieser scheinbar so gebrechlichen Realität, das Fundament von allem erkennt. Realist ist derjenige, der sein Leben auf dieses Fundament baut, das ewig bleibt. Und so laden uns diese ersten Verse des Psalms ein zu entdecken, was Realität ist und so das Fundament unseres Lebens zu finden, die Art und Weise unser Leben aufzubauen.

Im anschließenden Vers wird gesagt: »Omnia serviunt tibi«. Alles geht hervor aus dem göttlichen Wort, ist eine Frucht des Wortes. »Im Anfang war das Wort«. Am Anfang sprach der Himmel. Und so entsteht die Wirklichkeit aus dem Wort, sie ist »creatura Verbi«. Alles wird vom Wort geschaffen, und alles ist dazu gerufen, dem Wort zu dienen. Das bedeutet, daß letztendlich die gesamte Schöpfung dazu bestimmt ist, den Ort der Begegnung zwischen Gott und seinem Geschöpf zu schaffen, einen Ort, wo die Liebe des Geschöpfes auf die göttliche Liebe antwortet, einen Ort, an dem sich die Liebesgeschichte zwischen Gott und seinem Geschöpf entwickelt. »Omnia serviunt tibi«.

Die Heilsgeschichte ist keine unbedeutende Begebenheit auf einem kleinen Planeten in der Unendlichkeit des Universums. Sie ist nicht irgendetwas Nichtiges, das zufällig auf einem abgelegenen Planeten geschieht. Sie ist der Beweggrund von allem, der Urgrund der Schöpfung. Alles wurde geschaffen, damit es diese Geschichte gäbe, die Begegnung zwischen Gott und seinem Geschöpf. Aus diesem Blickwinkel geht die Heilsgeschichte, der Bundesschluß, der Schöpfung voraus. Im Zeitalter des Hellenismus hat das Judentum die Vorstellung entwickelt, daß die Thora der Erschaffung der materiellen Welt vorausgegangen sei. Diese materielle Welt sei nur geschaffen worden, um einen Raum zu schaffen für die Thora, dieses Wort Gottes, das die Antwort hervorruft und zur Liebesgeschichte wird. Hier scheint auf geheimnisvolle Weise das Mysterium Christi hindurch.

Das ist es, was die Briefe an die Epheser und an die Kolosser uns sagen: Christus ist der »protòtypos«, der Erstgeborene der Schöpfung, die Idee, durch die das Universum erdacht wurde. Er nimmt alles auf. Wir treten in die Bewegung des Universums ein, wenn wir uns mit Christus vereinen. Man kann sagen, daß, während die materielle Schöpfung die Bedingung für die Heilsgeschichte ist, die Geschichte des Bundes die wahre Ursache für den Kosmos ist. Wir erreichen die Wurzeln des Seins, wenn wir das Mysterium Christi erreichen, sein lebendiges Wort, das das Ziel der ganzen Schöpfung ist. »Omnia serviunt tibi«. Wenn wir dem Herrn dienen, verwirklichen wir das Ziel unseres Seins, das Ziel unseres Lebens.

Wir überspringen jetzt einige Verse: »Mandata tua exquisivi«. Wir sind immer auf der Suche nach dem Wort Gottes. Es ist nicht einfach da in uns. Wenn wir beim Buchstaben stehen bleiben, haben wir das Wort Gottes nicht notwendigerweise wirklich verstanden. Es besteht die Gefahr, daß wir nur die menschlichen Worte sehen und in ihnen nicht den wirklichen Urheber finden, den Heiligen Geist. Wir finden in den Worten nicht das göttliche Wort. Der heilige Augustinus erinnert uns in diesem Zusammenhang an die Schriftgelehrten und Pharisäer, die bei der Ankunft der Weisen aus dem Morgenland von Herodes befragt werden. Er will wissen, wo der Erlöser der Welt geboren werden soll. Sie wissen es und geben die richtige Antwort: in Betlehem. Es sind große Spezialisten, die alles wissen. Und dennoch sehen sie die Realität nicht, kennen sie den Erlöser nicht.

Der heilige Augustinus sagt: Sie weisen anderen den Weg, aber sie selbst bewegen sich nicht. Das ist auch eine große Gefahr für uns, wenn wir die Heilige Schrift lesen: wir bleiben bei den menschlichen Worten stehen, Worten der Vergangenheit, der vergangenen Geschichte, und wir entdecken in der Vergangenheit nicht die Gegenwart, den Heiligen Geist, der in den Worten der Vergangenheit heute zu uns spricht. So treten wir nicht in die innere Bewegung des Wortes Gottes ein, das in menschlichen Worten göttliche Worte verbirgt und offenbart. Deshalb ist dieses »exquisivi« immer notwendig. Wir müssen in den Worten auf der Suche sein nach Gottes Wort.

So ist die Exegese, das wahre Lesen der Heiligen Schrift, nicht nur ein literarisches Phänomen, es handelt sich nicht nur um die Lektüre eines Textes. Es ist die Bewegung meines Daseins. Es bedeutet, sich auf das Wort Gottes in den menschlichen Worten hinzubewegen. Nur indem wir dem Geheimnis Gottes gleichförmig werden, dem Herrn, der das Wort ist, können wir in das Innere des Wortes eintreten, können wir wirklich in menschlichen Worten das Wort Gottes finden. Bitten wir den Herrn, daß er uns helfen möge, nicht nur mit dem Intellekt, sondern mit unserer ganzen Existenz auf der Suche zu sein, um das Wort zu finden.

Der letzte Vers lautet: »Omni consummationi vidi finem, latum praeceptum tuum nimis«. Alles Menschliche, alles was wir erfinden und schaffen können, ist endlich. Auch alle menschlichen religiösen Erfahrungen sind begrenzt, sie zeigen einen Aspekt der Wirklichkeit, weil unser Sein endlich ist und immer nur einen Teil, einige Elemente versteht: »latum praeceptum tuum nimis«. Nur Gott ist unendlich. Und deshalb ist auch sein Wort universal und kennt keine Grenzen. Wenn wir also in das Wort Gottes eintreten, betreten wir wirklich das göttliche Universum. Wir verlassen die Begrenztheit unserer Erfahrungen und treten ein in die Realität, die wahrhaft universal ist. Wenn wir in die Gemeinschaft mit dem Wort Gottes eintreten, treten wir in die Gemeinschaft der Kirche ein, die das Wort Gottes lebt. Wir treten nicht ein in eine kleine Gruppe, in die Regeln einer kleinen Gruppe, sondern wir verlassen unsere Begrenztheit. Wir treten hinaus ins Weite, in die wahre Weite der einzigen Wahrheit, der großen Wahrheit Gottes. Wir sind wirklich im Universalen. Und so treten wir hinaus in die Gemeinschaft aller Brüder und Schwestern, der ganzen Menschheit, weil in unserem Herzen die Sehnsucht nach dem einen Wort Gottes verborgen ist.

Deshalb sind auch die Evangelisierung, die Verkündigung des Evangeliums, die Mission nicht eine Art kirchlicher Kolonialismus, mit dem wir andere in unsere Gruppe einfügen wollen. Es bedeutet, aus der Begrenztheit der verschiedenen Kulturen hinauszutreten in die Universalität, die alle verbindet und vereint, die uns alle zu Brüdern macht. Bitten wir erneut den Herrn, daß er uns helfe, wirklich in die »Weite« seines Wortes einzutreten und wir uns so dem universalen Horizont der Menschheit öffnen können, jenem Horizont, der uns in all unseren Verschiedenheiten vereint.

Kehren wir schließlich noch zu einem vorhergehenden Vers zurück: »Tuus sum ego: salvum me fac«. Der italienische Text übersetzt: »Ich bin dein«. Das Wort Gottes ist wie eine Leiter, auf der wir hinaufsteigen und mit Christus auch in die Tiefen seiner Liebe hinabsteigen können. Es ist eine Leiter, um zum göttlichen Wort in den Worten zu gelangen. Das göttliche Wort hat ein Antlitz, es ist eine Person, Christus. Noch bevor wir sagen können: »Ich bin dein«, hat Er schon zu uns gesagt: »Ich bin dein«. Der Hebräerbrief sagt mit den Worten aus Psalm 40: »Einen Leib hast du mir bereitet… Da sagte ich: Ja, ich komme«. Der Herr ließ sich für sein Kommen einen Leib bereiten. Mit seiner Menschwerdung hat er gesagt: Ich bin dein. In der heiligen Eucharistie sagt er immer wieder von neuem: Ich bin dein; damit wir antworten können: Herr, ich bin dein. Auf dem Weg des göttlichen Wortes – indem wir in das Geheimnis seiner Menschwerdung, seines Mit-uns- Seins eintreten – wollen wir uns das Sein Jesu aneignen, wollen wir uns unserer Existenz entledigen, indem wir uns Ihm schenken, der sich uns geschenkt hat.

»Ich bin dein«. Bitten wir den Herrn, daß wir lernen können, dieses Wort mit unserem ganzen Leben zu sagen. So werden wir im Herzen des Wortes Gottes sein. So werden wir gerettet sein.

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Lesermeinungen

 michael1500 30. Oktober 2018 
 

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber aus dem Wort Gottes. Römer 10:17

Leider hat sich das Wort in den letzen Jahren sehr stark verändert! Beispiele:
Früher: Lukus 11:2-4 das „Vater Unser“
Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
Unser täglich Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Heute:
Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, / dein Name werde geheiligt. / Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Sünden; / denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. / Und führe uns nicht in Versuchung.
Oder: Johannes 6:69
und wir haben geglaubt und erkannt, daß du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
Heute:
Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.


1
 
 lesa 29. Oktober 2018 

Meine Worte sind Geist und Leben (Joh)

Auf, ihr Durstigen! Kommt zu Wasser! (aus Jes 55)


7
 
 Mysterium Ineffabile 29. Oktober 2018 

Labsal

Was ist es doch für eine Labsal, so etwas zu lesen. Da verschwindet einfach so vieles andere...


10
 

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