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18 November 2003, 09:09
Lebensschützer starten Kampagne gegen UNICEF-Weihnachtskarten

Wer die Karten kauft, finanziert Programme zur Abtreibung, Sexualunterricht unter einem hedonistischen Gesichtspunkt sowie Propaganda für Sterilisation mit.
Madrid (www.kath.net / ACI) Eine spanische Bürgerinitiative startet eine Kampagne gegen den Kauf von Weihnachtskarten von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNO). Die Verkaufserlöse fließen nämlich zum Teil in die Finanzierung von Tätigkeiten, die dem Lebensrecht und der Würde der Person entgegenstehen.

Die Kampagne gegen die wohl weltbekannten UNICEF-Weihnachtskarten soll der spanischen Bevölkerung klarmachen, dass der Kauf eines solchen Weihnachtsbillets auch Folgendes bedeutet: die indirekte Förderung und Mitfinanzierung der Abtreibung, des Sexualunterrichts unter einem hedonistischen Gesichtspunkt sowie von Werbezügen für die Sterilisation unter jungen Frauen.

Ebenso möchte die spanische Bürgerplattform „HazteOir“ (www.hazteoir.com), zu deutsch “Verschaffe Dir Gehör”, die Verkäufer solcher Karten sensibilisieren und ihnen den Schaden, den sie vielleicht unbeabsichtigt mitverantworten, erklären. Jeder, der will, ist eingeladen, UNICEF zu schreiben und ist daher im Idealfall mitverantwortlich, wenn die Kinderhilfsorganisation dem Druck einer aufgebrachten Bevölkerung nachgeben und ihre Politik überdenken und ändern sollte.

Verschiedene Organisationen, die für Würde und den Schutz des Lebens eintreten, verdeutlichen die lebensfeindliche Haltung der UNICEF gerne am Beispiel Venezuelas: Dort wurden unter Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren in öffentlichen und privaten Schulen Flugzettel verteilt, die gemäß einer hedonistischen Sexualerziehung zu sexuellen Aktivitäten anleiten und die Benützung von Präservativen und Verhütungsmittel erklären und ans Herz legen. Außerdem werde dabei auch für Masturbation und die “Möglichkeit einer ‚freien Wahl’ der sexuellen Identität“ geworben, kritisieren Vertreter von Lebensschutzorganisationen.

Auch in El Salvador verteilte UNICEF zusammen mit der amerikanischen Organisation für Internationale Hilfe (USAID) verschiedene Texte im Zuge der gewährten Wirtschaftshilfe für die Opfer der Erdbebenkatastrophe im Jahre 2001. Diese Texte hätten letztlich “die sexuelle Verderbung von Jungen und Mädchen, die noch nicht einmal die Pubertät erreicht haben“, zum Ziel.