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08 März 2018, 10:45
Schwaderlapp gegen Segnung homosexueller Paare

Kölner Weihbischof in der „Tagespost“: Die Kirche kann einzelne Homosexuelle segnen, aber keine Beziehung, die eine sexuelle Gemeinschaft außerhalb der Ehe von Mann und Frau mit einschließe.

Köln-Würzburg (kath.net) Zwar könne die Kirche einen Menschen – auch einen homosexuellem Menschen – den Segnen geben, „dann segne ich damit alles Gute in ihm und all sein gutes Streben“, erläuterte der Kölner Weihbischof Dominik Schwaderlapp im Interview mit der Würzburger Wochenzeitung „Tagespost“. Doch könne er keine Beziehung gutsprechen, die eine sexuelle Gemeinschaft außerhalb der Ehe mit einschließe. Die Kirche sei der Überzeugung, dass die geschlechtliche Gemeinschaft in die Ehe zwischen Mann und Frau gehöre. Er sehe in dieser Frage für die Kirche „keinen Spielraum“.

Gleichzeitig wies er aber dringend darauf hin, dass in den „hitzigen Debatten“ um das Thema der Aspekt der seelsorgerliche Begleitung homosexueller Menschen zu kurz käme. Menschen, die danach suchten, seien zu oft mit „verschlossenen Türen und verschlossenen Herzen konfrontiert. Man dürfe Menschen nicht einfach hängen lassen, wenn sie die Lehre der katholischen Kirche nicht in allen Punkten teilten.

Der Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp stellt sich vor