23 Januar 2018, 12:34
Wirbel um Hijab-Model in Shampoo-Werbung - UPDATE!
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Islam'
Werbung für Haarwaschmittel durch eine Frau, die sämtliche Kopfhaare gezielt verhüllt - UPDATE: Hijab-Model entschuldigt sich für antiisrealische Tweets und zieht sich aus der Werbekampagne zurück!

Wien (kath.net)
Der Kosmetik-Riese L’Oréal hat zum ersten Mal eine Frau mit Hijab für die neue Kampagne seiner Haarpflegeprodukte ausgewählt und sorgt dafür für mächtig Schlagzeilen und scharfe Kritik bei den Kunden. Dies berichtet die „Krone“. In den sozialen Netzwerken kam es zu deutlichen Gegenreaktionen. „Kopfbedeckung für Shampoo-Werbung, demnächst mit Handschuh für Handcreme“, schrieb etwa jemand. Oder ein anderer User: „Ich bin ein L’Oréal-Kunde und habe eure Produkte für viele Jahre benutzt, aber damit ist es jetzt vorbei.“

Werbung
christenverfolgung


Die Bloggerin Amena Kahn, die in L’Oréals neuester Shampoo-Werbung zu sehen ist, nimmt die Kritik allerdings nicht besonders erst. Sie wolle Muslimas mit dieser Werbung Mut machen, schreibt sie.

UPDATE
Nachdem die Hijabträgerin Amena Khan mit ihrer Werbung für Shampoo tagelang für Schlagzeilen gesorgt hatte, zieht sie sich jetzt aus der Werbekampagne zurück. Das berichtete die linksliberale österreichische Tageszeitung „Der Standard“. Das L'Oréal-Model hatte im Jahr 2014 Israel auf Twitter mehrfach kritisiert, diese Tweets hat sie nun gelöscht und sich dafür entschuldigt. Ein L'Oréal-Sprecher begrüßte die Entschuldigung und erklärte, dass man erst vor kurzem auf die Tweets aufmerksam geworden sei. L'Oréal fühle sich Toleranz und Respekt verpflichtet und stimme mit ihrer Entscheidung überein, sich von der Kampagne zurückzuziehen, berichtete der „Standard“ weiter.

Foto: L’Oréal

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!









kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.


Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram

meist kommentierte Artikel

Ermittler gehen von über 1.000 Missbrauchsopfern aus (80)

Nein zu einem „Humanismus der Nettigkeit“ (39)

Papst an Jugendliche: Klerikalismus Hauptproblem der Kirche (34)

Die heiligste Eucharistie verdient unsere ganze Liebe (33)

Irischer Premier will bei Papsttreffen Homosexualität propagieren (32)

Wenn ein 'Mariologe' gegen die Muttergottes kämpft (30)

USA: Bischof verbietet Kommunionfeiern in seinem Bistum (29)

Bericht: Kardinal Maradiaga beschützt schwule Seminaristen (28)

Kartenspielen in geweihter katholischer Kirche (26)

Elfen auf der Autobahn - das Sommerloch hat zugeschlagen (20)

„Es geht nicht um Kritik, sondern um eine Tatsachenfeststellung“ (15)

Heiliger Maximilian Kolbe (13)

Ungarn: Ende der Genderforschung an Universitäten (13)

Fidschi-Inseln: „Es geht um Leben und Tod“ (13)

Schüttet Jesus euer Herz aus! (12)