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13 Januar 2018, 09:30
Vatikanische Museen sollen zweiten Eingang erhalten

Soll jährlich sechs Millionen Besucher besser verteilen.

Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Die Vatikanischen Museen erwägen die Schaffung eines zweiten Eingangs, um die jährlich sechs Millionen Besucher besser zu verteilen. Entsprechende Möglichkeiten seien in Prüfung und sollten bald vorgestellt werden, sagte die Direktorin der Museen, Barbara Jatta, laut dem Portal "Vatican News" am Mittwoch. Geplant seien auch ein größerer Konferenzsaal, Ausstellungsräume für mittelgroße Sonderschauen sowie die Einstellung zusätzlichen Aufsichtspersonals, um weitere Teile der Sammlungen geöffnet halten zu können.

Der neue Eingang soll den Angaben zufolge unweit des bestehenden eingerichtet werden und einen direkten Zugang etwa zur Antikensammlung erlauben. Die Galerien der päpstlichen Sammlungen erstrecken sich über rund sieben Kilometer. Die meisten Besucher haben als Ziel die Sixtinische Kapelle, die sich am entferntesten Punkt des Rundgangs befindet. Eine verbesserte Besucherführung hatte Jatta bereits bei ihrer Ernennung Ende 2016 als Aufgabe benannt.

Für das laufende Jahr kündigte Jatta das Ende der Restaurierung der "Schlacht an der Milvischen Brücke" in den Raffael-Stanzen an. In Vorbereitung seien ferner eine Ausstellung in Mexiko und eine Ausstellung mit Werken aus Russland, die ab Dezember im Vatikan gezeigt werden sollen; im Herbst 2016 hatte der Vatikan umgekehrt 42 Gemälde nach Moskau ausgeliehen.

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