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07 Januar 2018, 12:10
Das Fest der Taufe Jesu

Franziskus: durch die Taufe – neue Geschöpfe. Das Wirken des Geistes durch die Taufe. Von Armin Schwibach
Rom (kath.net/as) „Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen“: Angelus am Fest der Taufe des Herrn. Am Vormittag hatte Papst Franziskus 34 Kindern in der Sixtinischen Kapelle das Sakrament der Taufe gespendet.

In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet ging der Papst auf das die Taufe ein. Jesus habe die Taufe Johannes des Täufers empfangen wollen, die eine Bußtaufe gewesen sei.

So sei die große Demut Jesu zu verstehen. Indem er sich mit den anderen taufen lasse, zeige er das, was wir an Weihnachten gefeiert hätten: die Bereitschaft Jesu, in den Fluss der Menschheit einzutauchen, die Schwächen der Menschen auf sich zu nehmen, mit ihnen das Verlangen nach Befreiung und Überwindung von allem zu teilen, das von Gott und den Menschen trenne. Wie in Betlehem halte Gott auch am Ufer des Jordans das Versprechen, sich des Schicksals des Menschseins anzunehmen,

Das heutige Evangelium (Mk 1,7-11) unterstreiche: „als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel aufriss und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam“ (V. 10). Der Heilige Geist komme nun in Fülle auf Jesus herab, um ihm die Kraft zu geben, seine Sendung in der Welt zu vollbringen.

Es sei der Geist, der die Taufe Jesu und auch unsere bewirke, der Geist, der die Augen des Herzens für die Wahrheit öffne, „für die ganze Wahrheit“. Der Geist dränge unser Leben auf den Weg der Nächstenliebe. Der Geist vermittle uns die Zärtlichkeit der göttlichen Vergebung. Wieder der Geist sei es, der das offenbarende Wort des Vaters erklingen lasse: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“ (V. 11)

Das Fest der Taufe Jesu lade jeden Christen ein, an seine eigene Taufe zu denken. Das Datum der Taufe müsse immer im Gedächtnis sein. Der Papst rief dazu auf, dass ein jeder sich nach dem Tag seiner Taufe erkundige.