06 Januar 2018, 12:11
Dem Beispiel der Sterndeuter folgen!
 
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Franziskus: drei Haltungen - sorgfältige Suche, Gleichgültigkeit und Angst. Die Entscheidung für Jesus. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Nach der heiligen Messe zum Hochfest der Erscheinung des Herrn betete Papst Franziskus zusammen mit den Pilgern und Besuchern auf dem Petersplatz den Angelus.

In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet erinnerte der Papst an die drei Haltungen, mit denen das Kommen Jesu und seine Offenbarung vor der Welt aufgenommen worden seien (vgl. Mt 2,1-12): sorgfältige Suche, Gleichgültigkeit und Angst.

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Die Sterndeuter zögerten nicht, sich auf den Weg zu machen und den Messias zu suchen. Nach einer langen Reise sorgten sie sich darum, herauszufinden, wo sie den neugeborenen König finden könnten.

Dieser sorgfältigen Suche der Sterndeuter sei die Gleichgültigkeit der Hohenpriester und Schriftgelehrten entgegengestellt. Sie kennten die Schrift und den Ort der Geburt, setzen sich jedoch nicht in Bewegung.

Noch negativer sei die Haltung des Herodes. Er habe Angst, dass das Kind ihm die Macht nehme. Er wolle wissen, wo es sei, um es eliminieren zu können, da er es als einen Rivalen angesehen habe. Die Angst führe immer zur Heuchelei.

Auch wir müssten wählen, welche der drei Haltungen wir einnehmen wollten.

Der Egoismus könne uns dazu führen, das Kommen Jesus ins eigene Leben als eine Bedrohung zu sehen. So versuche man, die Botschaft Jesu zu unterdrücken oder zum Schweigen zu bringen, der als Hindernis angesehen werde, wenn man dem menschlichen Ehrgeiz, den bequemeren Perspektiven und den Neigungen zum Bösen folge.

Auf der anderen Seite sei stets die Versuchung der Gleichgültigkeit gegeben. Obwohl man wisse, dass Jesus der Heiland sei, ziehe man es vor, zu leben, als sei er es nicht. Man folge den Prinzipien der Welt, die dazu führten, die Neigungen zur eigenen Vorherrschaft, zum Durst nach Macht und Reichtum zu befriedigen.

Dagegen seien wir aufgerufen, dem Beispiel der Sterndeuter zu folgen: ihn sorgfältig und eifrig zu suchen, um ihn anzubeten, um zu erkennen, dass er unser Herr sei, der den wahren Weg zeige, dem es zu folgen gelte: „Wenn wir diese Haltung haben, rettet uns Jesus wirklich, und wir können ein schönes Leben haben, wir können im Glauben, in der Hoffung, in der Liebe zu Gott und zum Nächsten wachsen“.







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