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01 Januar 2018, 07:30
CSU-Minister Schmidt findet: Kirchen mischen sich zu sehr ein

CSU-Minister Christian Schmidt: Statt der Flüchtlingsfragen sollten bsp. „Fragen zu Abtreibung und Sterbehilfe oder das Schicksal vieler verfolgter Christen weltweit wieder stärker ihren Platz in der kirchlichen Debatte finden“.

Berlin (kath.net) „Fragen zu Beginn und Ende des Lebens – zum Beispiel Fragen zu Abtreibung und Sterbehilfe – oder das Schicksal vieler verfolgter Christen weltweit sollten wieder stärker ihren Platz in der kirchlichen Debatte finden“. Stattdessen mischten sich die Kirchen zu sehr in die Flüchtlingsdebatte ein, kritisierte der geschäftsführende Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) am Freitag im Interview mit der „Rheinischen Post“.

Derzeit würden tagespolitische Probleme wie Fragen von Flucht und Migration oft stärker thematisiert als christliche Werte und deren Wurzeln.

Doch laufe die Kirche Gefahr, „ihr Alleinstellungsmerkmal zu verlieren, wenn statt der Heilsbotschaft Jesu Christi überwiegend Tagesfragen kommentiert“ würden.

Schmidt ist u.a. stellvertretender Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises in der CSU (EAK).

Pressefoto Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt/CSU




Foto oben: (C) Kirche in Not