18 Oktober 2003, 17:18
Bischof Krenn: Papst ist 'Gnadengeschenk für die Welt'
 
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Von der Messfeier für die deutschsprachigen Pilger in der Basilika Santa Maria Maggiore am Samstag zu mittag berichtet Petra Carola Biermeier aus Rom.

Vatikan (www.kath.net) Mutter Teresa sei eine Frau "voller Verdienste und voller Opfergeist" gewesen, die uns gelehrt habe, "Gott über alles zu lieben". Das sagte der St. Pöltner Dioezesanbischof Kurt Krenn in seiner Predigt bei der heiligen Messe für die deutschsprachigen Pilger in der Basilika Santa Maria Maggiore am Samstag zu mittag. Die Seligsprechung von Mutter Teresa zeige: "Du kannst gut sein und du sollst gut sein", unterstrich der Bischof. Es sei selten, dass Heilige von so vielen Menschen geliebt und verstanden werden.

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Er würdigte in seiner Predigt auch Papst Johannes Paul II., der "das grosse Gnadengeschenk an die Welt" sei und bat alle um das Gebet für den Papst. Dieser sei "längst zur grossen moralischen Autorität in unserer Welt geworden", betonte Bischof Krenn. Johannes Paul II. sei auch ein "Papst der Versöhnung".

Mutter Teresa sei "arm vor Gott" gewesen und habe gezeigt, dass "Gott nicht abwesend" ist, sagte P. Leo Maasburg, der mehrfach Exerzitien für die Schwestern von Mutter Teresa geleitet und über sieben Jahre Mutter Teresa geistlich begleitet hat, bei der Begrüssung der Pilger am Anfang der Messfeier. "Die Aermsten der Armen sind nicht nur in Kalkutta, sondern oft direkt bei uns, in unserer Familie", meinte Maasburg, der in Rom in der Kongregation für die Heilig- und Seligsprechungen tätig ist. Er erinnerte an das Wort Mutter Teresas, wonach in der Hand eines Kindes das ganze Evangelium liege.

Mutter Teresa habe gezeigt, "dass wir Jesus überall begegnen können, wenn wir einen Blick für die Armen haben". Sie habe die Menschen immer auch zu den Sterbenden geführt und es als ihre Aufgabe gesehen, "uns mit Jesus in Kontakt zu bringen, nicht uns zu bekehren, denn das macht der Herr".

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