17 Oktober 2017, 12:10
Beifall für veröffentlichte Meinung ist kein theologisches Kriterium
 
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Kardinal Müller kritisiert mehrere nationale Bischofskonferenzen wie die von Malta und den Philippinen, die aus dem Papstschreiben eine unter bestimmten Umständen mögliche Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zur Kommunion ableiten.

Vatikan (kath.net)
Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat in einem Interview mit der „Tagespost“ für einen Dialog im Streit um die Auslegung des Papstschreibens „Amoris laetitia“ zu Ehe und Familie geworben. Dies berichtet „Radio Vatikan“. Laut des bisherigen Präfekten der Glaubenskongregation habe sich eine Schere zwischen heftigsten Kritikern und bissigsten Verteidigern aufgetan. „Den Streit kann man weder aussitzen noch durch einen versuchten K.O.-Schlag lösen.“ An der Unauflöslichkeit der Ehe könne nicht gerüttelt werden.

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Müller kritisierte in dem Zusammenhang auch mehrere nationale Bischofskonferenzen wie die von Malta und den Philippinen, die aus dem Papstschreiben eine unter bestimmten Umständen mögliche Zulassung wiederverheiratet Geschiedener zur Kommunion ableiten. Für den früheren Präfekten der Glaubenskongregation stelle der Beifall der veröffentlichten Meinung aber „gar kein theologisches Kriterium“ dar.

Archivfoto Kardinal Müller




Archivfoto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg

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