30 September 2017, 09:40
Papst an Europas Bischöfe: Jungen Menschen Weg finden helfen
 
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Botschaft an CCEE-Vollversammlung in Minsk: Jugendlichen helfen, "ihre eigene Berufung in der christlichen Gemeinschaft und in der Gesellschaft im Lichte des Glaubens zu entdecken".

Vatikanstadt-Minsk (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat die europäischen Bischöfe zu einer engeren länderübergreifenden Zusammenarbeit in der Seelsorge aufgerufen. In einem Grußwort an die bis Sonntag in Minsk tagende Vollversammlung des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), an der u.a. Salzburgs Erzbischof Franz Lackner teilnimmt, drückte der Papst die Hoffnung aus, dass das Treffen dazu beiträgt, "dem Auftrag der Kirche in Europa, insbesondere ihrer Sendung zu den Jugendlichen, einen weiteren und mutigen Impuls zu verleihen". Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen tagt diese Woche erstmals in Weißrussland. Zentrales Thema des Treffens ist die Jugendsynode 2018; zudem geht es um die Rolle der Kirche beim Aufbau eines "gemeinsamen europäischen Hauses".

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Franziskus rief die Bischöfe auf, "die Bande der Einheit und der Gemeinschaft" untereinander zu stärken. Es gelte, den Jugendlichen zu helfen, "ihre eigene Berufung in der christlichen Gemeinschaft und in der Gesellschaft im Lichte des Glaubens zu entdecken".

Auf dem Programm der CCEE-Vollversammlung stand am Donnerstag auch eine Begegnung mit Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko. Im Anschluss an das Treffen fand eine Pressekonferenz statt, bei der der Erzbischof von Minsk, Tadeusz Kondrusiewicz, die Hoffnung äußerte, dass Papst Franziskus zu einem Besuch nach Weißrussland kommt. Es gebe "eine große Erwartungshaltung" im Hinblick auf einen Papstbesuch und Präsident Lukaschenko selbst habe Franziskus eingeladen.

Die Beziehungen zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche seien in Weißrussland sehr gut, betonte der Erzbischof. Das könne man auch daraus ersehen, dass Metropolit Pawel von Minsk bei der Begegnung zwischen Präsident Lukaschenko und den CCEE-Vorsitzenden anwesend gewesen sei. Es gebe auch viele Stimmen, die dafür eintreten, dass die zweite Begegnung zwischen Franziskus und dem russischen Patriarchen Kyrill in Minsk stattfinden soll.

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