14 September 2017, 08:00
Römische Kurie soll internationaler und weniger klerikal werden
 
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Kardinalsrat "K-9" befasste sich bei jüngster Sitzung auch mit neuem Papsterlass zur Zusammenarbeit von Bischofskonferenzen und Vatikan bei der Übersetzung liturgischer Texte.

Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Kreis beratender Kardinäle um Papst Franziskus hat sich für einen größeren Anteil von Frauen und jungen Menschen auf Posten der Römischen Kurie ausgesprochen. Auch soll nach den Empfehlungen des sogenannten "K9"-Rates das Vatikanpersonal internationaler und weniger klerikal sein. Wie Vatikansprecher Greg Burke am Mittwoch mitteilte, waren zentrale Reden des Papstes die Grundlage der jüngsten "K-9"-Beratungen von Montag bis Mittwoch. Weitere Stichworte waren demnach Dezentralisierung, die Rolle der Kirchenzentrale bei der Glaubensverkündigung und die Unterstützung der Ortskirche.

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Außerdem befassten sich die Kardinäle mit dem am vergangenen Samstag erschienenen Motu proprio "Magnum principium" zur Zusammenarbeit von Bischofskonferenzen und Vatikan bei der Übersetzung liturgischer Texte. Dabei ging es um konkrete Folgen für die Arbeit der Gottesdienstkongregation.

Weiter informierte der Bostoner Kardinal Sean Patrick O'Malley den "K-9"-Rat über den Stand bei der Päpstlichen Kinderschutzkommission. Die Chefs des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella, und der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, berichteten über die Arbeit ihrer Behörden.

An dem dreitägigen Treffen nahm Papst Franziskus am Dienstag sowie am Mittwochnachmittag teil. Von den neun Kardinälen fehlten Kardinal Laurent Monsengwo aus Kinshasa sowie Kardinal George Pell, der sich gerade vor einem Gericht im australischen Melbourne in einem Missbrauchsverfahren verantwortet. Das nächste Treffen des Kardinalskollegiums ist für 11. bis 13. Dezember vorgesehen.

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