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29 August 2017, 10:15
Keine Disziplinarmaßnahmen mehr aus der Glaubenskongregation?

„National Catholic Reporter“: Seit Beginn des Pontifikats von Papst Franziskus hat die Glaubenskongregation keine disziplinarischen Maßnahmen mehr ergriffen - UPDATE

Vatikan (kath.net) Seit Beginn des Pontifikats von Papst Franziskus hat die Glaubenskongregation keine disziplinarischen Maßnahmen mehr ergriffen. Dies behauptet der US-amerikanische „National Catholic Reporter“ (NCR). Die Zeitschrift hat verschiedene Theologen gefragt, die zuvor unter Beobachtung der Glaubenskongregation gekommen waren, keiner von ihnen hat seit der Wahl im März 2013 mehr etwas von der Glaubenskongregation gehört.

Beispielsweise sagte der irische Redemptoristenpater Tony Flannery, dem die Glaubenskongregation die öffentliche Feier der Messe verboten hatte, nach Angaben des NCR in einem Interview, dass er eigentlich mit einer Reaktion aus Rom gerechnet habe, als er im Januar 2017 anlässlich seines 70. Geburtstages erstmals eine öffentliche Messe feierte, um sich bei jenen zu bedanken, die ihn in den vergangenen Jahren unterstützt hatten. Er habe sogar mit der Möglichkeit der Suspendierung gerechnet. Doch habe er kein Wort dazu gehört, weder von seinem Bischof noch von seinen Ordensoberen noch aus dem Vatikan.

UPDATE - Anmerkung der kath.net-Redaktion:
Die Ausführungen des „National Catholic Reporter“ gingen allerdings nicht auf folgende Vorgänge ein:

- Katholische Kirche exkommuniziert Vorsitzende von 'Wir sind Kirche', die Österreicherin Martha Heizer

- Papst Franziskus laisiert und exkommuniziert den australischen Priester Greg Reynold


Die Statue des hl. Petrus vor dem Petersdom