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25 Juli 2017, 08:30
'In jeder Schule, in jedem Sportverein gibt es dieses Phänomen'

Gloria von Thurn und Taxis sagt dem „Bayrischen Rundfunk“ nach dem „Domspatzenbericht“: „Man geht gerne auf die Kirche los und das ist ein gefundenes Fressen.“

Regensburg (kath.net) „Das ist totaler Schmarrn. Das ist einfach richtig gemein. In jeder Schule, in jedem Sportverein gibt es dieses Phänomen und das wird es auch immer geben. Man geht gerne auf die Kirche los und das ist ein gefundenes Fressen.“ Dies sagte die Regensburgerin Gloria von Thurn und Taxis dem „Bayrischen Rundfunk“ auf die Frage, ob die Institution die Missbrauchs- und Gewaltvorgänge bei den „Regensburger Domspatzen“ ermöglichst habe.

Außerdem erläuterte sie dem „Bayrischen Rundfunk“ weiter, dass in ihrer Jugend „Schläge ein ganz normales pädagogisches Mittel“ gewesen seien, „um mit frechen Kindern, wie ich eines war, fertig zu werden.“ Sie fände es unfair, heutige Maßstäbe auf frühere Jahrzehnte anzuwenden, denn die Welt habe sich verändert.

Alexander Probst, Sprecher der Opfer der „Regensburger Domspatzen“, reagierte auf die Äußerungen der Fürstin empört.

Vortrag Fürstin Gloria von Thurn und Taxis - Frau in der Kirche - Freude am Glauben