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22 Juli 2017, 09:30
Vorwurf an Bischof Voderholzer: 'Fantasiekostüm'

Erst nach Vorzeigen seines Dienstausweises konnte Voderholzer in seiner bischöflichen Kleidung (Talar und Bischofskreuz) das Festgelände der "Landshuter Hochzeit" betreten - Kardinal Marx verzichtete daraufhin auf seinen Talar

Landshut (kath.net) Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer wollte das Volksfest „Landhuter Hochzeit“ besuchen, wurde aber von einem Ordner zunächst abgewiesen: Als „Fremdkostümierter“ habe er keinen Zutritt zum Festgelände. Das berichtete das Landshuter „Wochenblatt“ . Erst nach Vorzeigen seines Dienstausweises konnte Voderholzer in seiner erkennbaren bischöflichen Kleidung (Talar und Bischofskreuz) das Festgelände betreten. Aus Sicherheitsgründen hatte der Sicherheitsdienst die Anweisung, keine kostümierten Personen auf das Gelände zu lassen. Noch vor wenigen Jahren kamen viele Besucher in mittelalterlicher Kleidung.

Der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, der für einige Tage später ebenfalls sein Erscheinen angekündigt hatte, wurde daraufhin vorgewarnt. Er kam daraufhin in einem Anzug mit Kollarhemd, siehe Pressebild.

Archivfoto Bischof Voderholzer (c) Bistum Regensburg